Update vom 31.01.2012:
Seit heute gibt es auch ein Forum, wo Ihr Euch auch zum Falcon X austauschen könnt.
Update vom 1.12.2011:
Nur heute gibt es im Amazon Adventskalender das rote Model für 17,17 EUR, was ein sehr gutes Angebot ist:
Update vom 12.11.2011:
Scheinbar wird der Falcon X nun über das Unternehmen “fun2get GmbH” aus Ratinen vertrieben. Auf der Webseite von fun2get gibt es detailliertere technische Informationen zum Falcon X und sogar ein Produktvideo. Obwohl in den Anbieterinformationen ein Webshop erwähnt wird, kann man dort derzeit noch nichts kaufen. Außerdem wird der Falcon X mittlerweile in 4 verschiedenen Farben angeboten:
Blau:
Schwarz:
Gelb:
Rot:
Update vom 13.12.2010:
In letzter Zeit fielen mir immer wieder mal Werbefenster im Browser auf, in denen der Falcon oder baugleiche Modelle im Rahmen eines Probeabos angeboten wurden. Ich habe das vor einigen Wochen ausprobiert und mir für 14,99 EUR einen Max-Z (baugleich) inkl. 6 Ausgaben der ct bestellt. Da ich die ct oft lese und 6 Hefte alleine schon 21 EUR kosten, ist das ein gutes Angebot. Der Heli wurde zwar erst nach 2 Wochen geliefert, funktionierte aber tadellos. Man darf nur nicht vergessen, dass Probeabo rechtzeitig zu kündigen, da es sich sonst automatisch verlängert. Aber auch dies klappte problemlos per eMail und ohne weitere Kosten. Von daher kann ich diese Art von Bezug wärmstens empfehlen, da man den Heli somit geschenkt und seine Lieblingszeitschrift obendrein noch günstiger bekommt.
Update vom 23.02.2011:
Der Umstieg ist erfolgt. Der “E Sky Lama V4″ gehört nun ebenfalls zu meiner Helikopterflotte. Einen ausführlichen Erfahrungsbericht habe ich gerade Online gestellt unter Erfahrungsbericht: E Sky Lama V4
Ursprünglicher Beitrag vom 25.07.2010:
Auf der “Über mich” Seite habt Ihr sicher schon gelesen, das RC Modellbau zu einem meiner Hobbys gehört. Da das mit dem Forum noch nicht so klappt, wie ich es mir vorstelle, möchte ich heute hier über ein neues Modell berichten. Einen der mittlerweile immer mehr in Mode gekommenen Mini Hubschrauber. Bisher fand ich diese Modelle eher bescheiden, doch in letzter Zeit sind einige interessante Hubschrauber auf den Markt gekommen, die wirklich ernst zu nehmende Spielzeuge sind. Meine Erfahrungen bezüglich Fliegerei beschränken sich auf “normale” Flugzeuge. An einen Hubschrauber hatte ich mich noch nicht herangewagt, zumal diese in der Vergangenheit auch recht teuer waren. Nicht nur in der Anschaffung, auch im “Unterhalt”, wenn etwas zu Bruch geht. Das kommt häufiger vor als man denkt. Also hatte ich mir vor einigen Wochen das oben genannte Modell bestellt. Die Intention für diesen Bericht war, dass es zwar einige Meinungen im Netz zu diesen kleinen Helis gibt, aber nicht wirklich eine Hilfe, wie man die ersten Flugminuten unbeschadet übersteht. Dazu möchte ich heute beitragen:
1. Vorbemerkung:
Als Zusatz wird oft “Geeignet ab 14 Jahren” angegeben. Das sollte man schon wörtlich nehmen. Die Steuerung eines Helikopters ist extrem schwierig und wenn man zu beherzt an die Sache rangeht, muss man sich nicht wundern, wenn man gleich Elektroschrott produziert. Beim Preis von knapp 25 EUR kann man dies noch einigermaßen verschmerzen. In Regionen von einigen hundert bis tausend Euro sieht das schon wieder anders aus. Deshalb ist ein solches Modell der ideale Einstieg, um die Tauglichkeit für dieses Hobby zu testen.
2. Technische Daten:
Indoor-Helikopter (Indoor heißt WIRKLICH NUR Indoor! Nur bei absoluter Windstille und viel Übrung kann man ihn auch Draußen fliegen)
- hochwertige und robuste Verarbeitung (Alles ist aus Aluminium und wirkt sehr stabil!)
- mit Gyro-Technologie (Verhindert, dass der Hubschrauber sich unkontrolliert bewegt, um es einmal laienhaft auszudrücken. Der Gyro stabilisiert die Achse des Hubschraubers)
- Metall-Chassis verschraubt (Die Schrauben musste ich teilweise nachziehen)
- LED-Beleuchtung (Hinten blau/rot blinkend, vorne 2 weiße Scheinwerfer)
- Doppelrotortechnik (2 Motoren und 2 Rotoren. Sieht optisch komisch aus, aber durch diese eher als KOAX bekannte Technologie, bei der sich 2 Rotoren gegenläufig drehen, ist ein Hubschrauber viel leichter zu steuern und “steht” stabiler in der Luft.)
- Aktionsradius: ca. 10 Meter (Bei Überschreiten macht derHeli was er will…)
- Flugzeit ca. 5 Minuten
- Ladezeit: ca. 30 Minuten
- 6 Richtungen (hoch/runter/links/rechts/vorwärts/rückwärts)
- IR-Fernsteuerung mit Trimm-Funktion
Abmessungen:
- ca. 200 x 142 x 96mm
- Gewicht: ca. 43g
Im Lieferumfang ist auch ein kleines Ersatzteilpaket enthalten mit 2 Hauptrotorblättern und 1 Heckrotorblatt.
3. Jungfernflug
Nach dem Auspacken muss man den Heli erst einmal mit dem mitgelieferten USB Ladekabel am PC (oder DVD Player, oder , oder) aufladen. Alternativ kann man ihn auch an der Fernbedienung aufladen, was aber keinen Sinn macht, da die Batterien dann nicht sehr lange halten. Daher habe ich im ALDI ein USB-Ladegerät erworben. Für die Fernbedienung braucht man gleich 6 Mignonbatterien. Man sollte immer zuerst das Modell, dann die Fernbedienung einschalten. Ansonsten kann es schon einmal vorkommen, dass sich das Modell verselbständigt. Links befindet sich das “Gas”. Das ist nur bei unten stehendem Steuerhebel ausgeschaltet. Auch hier könnte einem das Modell davonfliegen, sollte man das missachten. Auf der rechten Seite der Fernsteuerung befindet sich der zweidimensionale Joystick (links/rechts/vor/zurück) mit dem man den Heli dann in Fahrt bringen kann. Da es Draußen nahezu windstill war, wollte ich den ersten Flug im Garten durchführen. Großer Fehler! Ich hätte nicht gedacht, wie extrem windempfindlich 43 Gramm Hubschraubermasse sein können. Mit Vollgas erreichte er in Windeseile 3-4 Meter Höhe, driftete dann unkontrolliert zum Nachbargrundstück und musste in seinem Garten notlanden. Danach war mir erst einmal klar: Draußen wird das nix!
4. Jetzt machen wir es richtig
Bei mehr als 30 Grad fühlt man sich im Keller am wohlsten. Einen Teppich gibt es auch. Erneuter Start und siehe da, er fliegt!!! Nein, er schwebt beinahe auf der Stelle und dreht sich ein wenig um seine Achse. Dafür gibt es den Trimmregler. Den dreht man solange in die entgegengesetzte Richtung der Drehrichtung des Helis, bis dieser schwebend und ansonsten bewegungslos im Raum steht. Dabei darf man natürlich nicht am Gas spielen, sonst fällt er runter oder knallt an die Decke. Das Gas ist überhaupt sehr empfindlich. Zu Anfang rate ich dazu, erst einmal nur Hoch und Runter zu fliegen, bis man es schafft, sauber und sicher zu landen.
5. Meine kleine Flugschule
Die 2. Akkuladung habe ich komplett im Keller verbraucht. Dabei gab es den ein oder anderen Crash an Schränken und Wänden. Dabei ist der erste kleinere Schaden entstanden: Eines der 4 Rotorblätter war leicht eingerissen. Ich entschied, den Riss einfach abzukleben. Der Stabilität tat das keinen Abbruch. Es ist auch vorstellbar, die Rotorblätter komplett in transparentes Klebeband zu packen und so die Haltbarkeit zu erhöhen. Zur Schadenminimierung bei den Crashs sollte in kritischen Situationen sofort das Gas weggenommen werden. So stehen die Rotorblätter still und es gibt maximal eine unsanfte Landung. Nun folgte der Test im Schlafzimmer bei maximaler Deckenhöhe von 4,50m: Starten vom Boden, übers Bett fliegen und dort landen. Man braucht viel Geduld und eine ruhige Hand. Eine zu niedrige Flughöhe fördert Crashs, da unterhalb des Helis Luftwirbel entstehen, die Instabilitäten verursachen. Besser gleich auf mind. 2 Meter Höhe hochziehen und dort halten.
6. Wenn doch mal was kaputt geht
Es kommt vor und bei mir passierte es. Plötzlich taumelte der Heli unkontrolliert und stürzte ab. Die Aufhängung der Pendelstange war lose, d.h. die beiden kleinen Stifte, mit denen die Pendelstange am Rotorkopf befestigt ist, sind sozusagen “rausgeflogen” als Folge der Fliehkraft. Für den Falcon-X gibt es KEINE Ersatzteile, man muss sie für das baugleiche Model “Max Z” bestellen, erhältlich unter “RC Heli Reparatur Set Max Z Hawk X” bei einem großen Onlineversandhaus. Dabei sind dann 2 Hauptrotorblätter, 2 Heckrotorblätter und eine komplette Pendelstange mit Rotorkopf. Nachdem die Teile geliefert waren, kam mir jedoch die Idee, die alte Pendelstangen mit 2 kleinen auf ca. 5mm zugeschnittenen Büroklammern zu befestigen. Noch einen Tropfen Kleber auf die Enden, damit sich die Büroklammerwellen nicht mehr im Flug lösen und schon konnte es wieder losgehen.
Leider ist mir dann bei einer meiner “Zerlegeaktionen” das obere Lager der Hauptrotorwelle kaputt gegangen. Wer dieses Problem hat kann sich in einem Modellbauladen ein Lager für den T-Rex 250 ordern. Es sind die Miniaturkugellager der Heckblatthalter mit den Maßen 1,5 x 4 x 1,2.
So sieht der Falcon zerlegt aus:
7. Fazit
Für ein reines Kinderspielzeug ist der Falcon doch zu kompliziert und wahrscheinlich relativ schnell kaputt. Nach einigen Flugstunden ist er bei mir heil geblieben und es macht wirklich jede Menge Spaß, damit zu fliegen.
Ersatzteile kann man hier bekommen:
Die innere Welle des AMEWI 25042 sollte ebenfalls passen. Ich habe es allerdings noch nicht selber ausprobiert:
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