A Nightmare on Elm Street (2010) : Nur nicht einschlafen oder zum Einschlafen?

Vor einigen Tagen bekam ich einen Anruf von meinem Kumpel. Er schlug vor, dass wir unseren „Mittwochstreff“ mal wieder im Kino abhalten. Filmvorschlag : „A Nightmare on Elm Street (2010)“.

Hilfe, bloß nicht diesen Film. Ich konnte mich erinnern, dass ich diese Filme schon früher nicht mochte. Außerdem kannte ich schon einige vernichtende Kritiken zu diesem Film. Das kam gar nicht in Frage. Am nächsten Tag schaute ich dann doch noch einmal nach den Kritiken und es gab tatsächlich auch nicht ganz so schreckliche Meinungen zu diesem Film. Nun gut, hatte ich doch zumindest die Erwartungshaltung meiner Begleiter auf Null gesetzt, eine Enttäuschung war quasi gar nicht mehr möglich.

So fuhren wir gestern nach Darmstadt ins Cinemaxx und schauten uns den Film an.

Produziert wurde der Film von Michael Bay, der schon als Regisseuer von „Transformers“ glänzte. Aber sollte das schon Grund sein, dass es ein guter Film wird? Die Darsteller waren mir jedenfalls gänzlich unbekannt. Bei „A Nightmare on Elm Street“ handelt es sich um die Geschichte des böse entstellten Mörders Freddy Krüger mit einer Klingenhand (man denke an „Edward mit den Scherenhänden“, aber nicht so lustig ;-)). Dieser sucht Jugendliche der „Elm Street“ in ihren Träumen heim und versucht sie umzubringen. Leider stirbt man dann auch in der Realität was zu Folge hat, dass man das Einschlafen als Betroffener dann eher vermeidet.

Die Idee stammte von Wes Craven und es gibt insgesamt 7 bzw. 8 Filme aus dieser Reihe. Der erste startete 1984 und viele Teenie Horrorfilme haben sicher ihre Inspirationen aus diesen Filmen erhalten. Ich habe allerdings keinen dieser Filme wirklich komplett gesehen, da ich sie eher ziemlich langweilig fand.

So bin ich also auch mit geringster Erwartungshaltung in den Film gegangen. Der Film beginnt im Springwood Diner. Der Jugendliche Dean Russel schläft am Tisch ein und begegnet Freddy, der ihn im Traum an der Hand verletzt. Später schläft er wieder ein und als seine Freundin Kris wieder zurückkommt, sieht sie nur noch wie er sich scheinbar selber die Kehle aufschlitzt und ruft „Du bist nicht echt“. Das war wirklich schon ein heftiger Anfang. Dennoch fließt nicht wirklich viel Blut. Freddy tötet darauf weitere Jugendliche, die mit Dean befreundet oder bekannt waren. Quentin und Nancy versuchen nun herauszufinden, was hinter diesen Tatensteckt und kommen einem großen Geheimnis auf die Spur.

Dieses Remake beantwortet einige Fragen, die in den vorherigen Filmen wohl unbeantwortet blieben und wirft gleichzeitig am Ende wieder neue Fragen auf. Ich fand den Film sehr unterhaltsam und nicht so schlecht, wie es die Kritiker behaupten. Es wird oft kritisiert, dass der Film überhaupt nichts mehr mit den Originalen zu tun hat. Vielleicht war das mein Glück, denn sonst wäre ich wohl doch eingeschlafen und dann……

Fazit:

Wer einen relativ gut gemachten Teenie Horrorfilm mit einigen Schockeffekten sehen will, kann bedenkenlos ins Kino gehen und wird gut unterhalten. Für Splatterfilm-Fans ala „texas chainsaw massacre“ oder „Saw“ könnte „A Nightmare on Elm Street“ evtl. zu blutleer sein. Ob meine negative Erwartungshaltung hier beeinflussend war, mag ich allerdings nicht mehr zu beurteilen.

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