Der neue SATURN Prospekt vom 01.01.2012

Besonderes Interesse weckte in mir die letzte Seite mit einem auf dem ersten Blick sehr günstigen Notebook-Angebot, das

Acer Notebook Aspire 5750G-2434G32MNKK für 499 EUR:

  • Intel® Core™ i5-2430M Prozessor der zweiten Generation (2,4 GHz mit Intel® Turbo-Boost bis zu 3 GHz, 3 MB Intel® Smart-Cache)
  • nVidia GeForce GT520M Grafik mit 1024 MB DDR3 Video RAM
  • 4096 MB DDR3 Arbeitsspeicher
  • 320 GB Festplatte
  • 15,6 „/39,6 cm großes TFT Display mit LED Hintergrundbeleuchtung und einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel

Daneben sind die üblichen Anschlüsse wie VGA, HDMI, USB 2.0 (kein USB 3.0) inkl. Kartenleser, Webcam und DVD-Multilaufwerk mit Brenner vorhanden, wie bei allen Notebooks in dieser Preisklasse.

Vergleichbar ist das Angebot nicht wirklich, denn wenn man z.B. bei Amazon nach diesem Notebook sucht findet man das Acer Aspire 5750G-2334G50Mnkk 39,6 cm (15,6 Zoll) Notebook (Intel Core i3 2330M, 2,2GHz, 4GB RAM, 500GB HDD, NVIDIA GT 540M, DVD, Win 7 HP) für 489 EUR. Die Typbezeichnung ist nicht exakt dieselbe, aber im Grunde genommen ist es nur ein anders konfiguriertes Gerät:

  • Intel® Core™ i3-2330M Prozessor der zweiten Generation (2,4 GHz mit Intel® Turbo-Boost bis zu 3 GHz, 3 MB Intel® Smart-Cache)
  • nVidia GeForce GT540M Grafik mit 1024 MB DDR3 Video RAM
  • 4096 MB DDR3 Arbeitsspeicher
  • 500 GB Festplatte
  • 15,6 „/39,6 cm großes TFT Display mit LED Hintergrundbeleuchtung und einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel

Die fett markierten Unterschiede zeigen zwei Vorteile und einen Nachteil des Amazon Angebots: Eine größere Festplatte mit einer doch um einiges schnelleren Grafikkarte, dafür „nur“ ein i3-Prozessor, der ebenfalls der 2. Generation angehört.

Ich würde eine größere Festplatte und die schnellere Grafikkarte bevorzugen, zumal dann sogar noch 10 EUR Ersparnis drin sind.

Der Testbericht bei notebookcheck.com ist leider für diesen Fall nur bedingt aussagefähig, da eine ganz andere Konfiguration getestet wurde. Lediglich für gemeinsame Komponenten, wie z.B. das Display sind die Testergebnisse verwertbar.

Vergangene Woche noch unterstützte ich meine Tochter bei der Auswahl eines passenden Notebooks für Office-Anwendungen, Schule und natürlich flüssiges Surfen im Netz. Es sollte der Optik wegen auf jeden Fall ein Acer sein und nicht viel mehr als 500 EUR kosten, mindestens einen i3-Prozessor, eine 500 GB Festplatte, ein 15,6 Zoll Display und 4 GB RAM besitzen. Nach einigem Hin und Her haben wir dann den Deal des Tages im T-Online Shop genutzt. Dort gab es das Acer Aspire 5745PG-5464G50Bnks für 549 EUR:

  • Intel Core i5 Prozessor i5-460M (3MB shared L3 Cache, 2.53GHz) mit Intel Turbo Boost bis zu 2.80GHz
  • nVidia GeForce GT420M Grafik mit 1024 MB DDR3 Video RAM
  • 4096 MB DDR3 Arbeitsspeicher
  • 500 GB Festplatte
  • 15,6 „/39,6 cm großes TFT Touch-Display mit LED Hintergrundbeleuchtung und einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel
  • Blu-ray Disc ROM mit DVD SuperMulti (DL)

Das neuer nicht unbedingt gleichbedeutend mit besser ist, sieht man z.B. an der Grafikkarte: Bei der älteren GT420M gab es noch 96 Shader, die bei der GT520M auf die Hälfte reduziert wurden. Die Seite notebookcheck.com stuft daher die neue GT520M auch eine Klasse tiefer ein, als die GT420M. Vergleicht man dieses Notebook mit dem Gerät von SATURN, bekommt man für ca. 50 EUR Aufpreis eine deutlich bessere Grafikkarte, eine größere Festplatte, ein Blu-ray Laufwerk mit DVD SuperMulti-DL-Brenner und einen TouchScreen mit sehr guter Bildqualität. Zu diesem Gerät findet man auch bei notebookcheck.com einen Testbericht für genau die angebotene Konfiguration. Der einzig wirkliche Nachteil ist, dass der verbaute i5-Prozessor noch nicht zur 2. Generation gehört. Der Preis für das 39.6cm(15.6″) Acer Aspire 5745PG-5464G50BNKS ist mittlerweile im T-Online Shop wieder auf 674 EUR gestiegen, bei Amazon bekommt man es aber teilweise schon für ca. 580 EUR, was immer noch ein sehr guter Preis für dieses Gerät ist.

Sobald das Gerät vom T-Online Shop ausgeliefert wird, werde ich einen ausführlichen Erfahrungsbericht dazu verfassen und hier einstellen.

Es gibt noch ein weiteres Angebot, dass auch dem zweiten Blick standhält, die

Panasonic HDC-SD40 für 179 EUR:

Dabei handelt es sich um einen FullHD Camcorder, der im Juni vergangenen Jahres eine Kauftipp-Empfehlung von Chip erhielt. Auch die Kunden bei Amazon geben dem Panasonic HDC-SD40EG-K Full HD Camcorder (SD-Kartenslot, 17-fach opt. Zoom, 6,7 cm (2,7 Zoll) Display, Bildstabilisator) schwarz 4,5 Sterne. Nur muss man hier ca. 215 EUR zahlen und spart so bei SATURN satte 36 EUR. Wer keine professionellen Ambitionen hat und mit der nicht ganz so optimalen Bildqualität in Innenräumen keine Probleme hat, kann beim SATURN-Angebot bedenkenlos zugreifen oder auf eine Preissenkung bei Amazon hoffen.

Ein ebenfalls extrem günstiges Angebot, aber vermutlich schon vergriffen oder mit extrem langen Lieferzeiten behaftet, ist der

Onkyo TX-NR509 5.1 AV-Receiver für 229 EUR:

Bisher war dieser AV-Receiver mit 257 EUR bei Amazon am günstigsten:

Die Amazon Kunden vergeben 4,5 Sterne und viele Fachzeitschriften kürten das Gerät zum Testsieger. Wirft man einen Blick auf die technischen Daten, kann man kaum glauben, dass dieser AV-Receiver nur 229 EUR kosten soll:

  • HDMI mit Unterstützung für 3D-Videoformate, Audio-Rückkanal (ARC)
  • Netzwerkfähigkeit erlaubt Internet-Radio und Netzwerk-Audio-Streams über
    Ethernet
  • Direkte Digitalverbindung von iPod/iPhone über einen USB-Anschluss
  • Wiedergabe von verschiedenen Audioquellen in zwei verschiedenen Räumen
  • Audyssey 2EQ® Standard
  • 130 Watt Maximalleistung pro Kanal (vermutlich 80 Watt RMS)

Wer hier noch auf der Suche ist, sollte entweder gleich beim SATURN vorbeischauen oder warten, ob ggf. Amazon den Preis noch senkt.

Fazit:

Der Start ins neue Jahr scheint bei SATURN in Bezug auf die Angebote im neuen Prospekt gelungen, jedoch trüben die Berichte über die teils begrenzten Stückzahlen bei den Tagesangeboten die Freude, auf die ich deswegen auch gar nicht mehr hier eingegangen bin (Beispiel: FullHD TV mit 81 cm Bilddiagonale von Grundig für 199 EUR). So bleibt ein fader Beigeschmack und der Verdacht, mit günstigen Preisen und geringen Stückzahlen die Kunden in den Laden zu locken, um ihnen vielleicht etwas ganz anderes zu verkaufen.

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