Effektiv Strom Sparen – Ratgeber, Tipps und Erfahrungen

Es gibt zahllose Ratgeber im Netz, die sich mit diesem Thema beschäftigen. Warum also noch einer? Ganz einfach: Sie haben mir zwar teilweise geholfen, jedoch durch meine eigenen, jahrelangen Erfahrungen und den Background meiner elektrotechnischen Ausbildung, konnte ich deutlich höhere Einsparungen erzielen. Zudem möchte ich ein Gesamtbild vermitteln und ein paar „Werkzeuge“ mitgeben, um ein Gefühl für den eigenen Stromverbrauch und Strombedarf zu bekommen. Strom sparen soll schließlich nicht stressen, sondern Spaß machen.

Alles hat einen Anfang oder „Bei mir kommt der Strom aus der Steckdose“

Egal ob Atomstrom, Sonnenenergie, Kohlestrom oder Windenergie. Der Strom wird jedes Jahr teurer und wer jetzt noch nicht gewechselt hat, sitzt wahrscheinlich schon für ein weiteres Jahr in der Kostenfalle mit einem um ca. 3-8 % gestiegenen Strompreis. Deswegen sollte man zunächst hier ansetzen und den für sich günstigen Anbieter finden. Die Anzahl der Anbieter am Markt ist kaum überschaubar, aber durch Portale wie z.B. verivox.de oder check24.de lässt sich einfach der günstigste Anbieter für die jeweilige Region und den individuellen Energieverbrauch ermitteln.

Hier gibt es aber einige Dinge zu beachten. Nicht jeder billige Anbieter kann bedenkenlos ausgewählt werden. Besondere Vorsicht gilt bei Vorauszahlungen für einen längeren Zeitraum. Man denke nur an den Skandal mit Teldafax. Daher habe ich prinzipiell nur den günstigsten Anbieter mit monatlichen Abschlagszahlungen gewählt. Die Preise werden oft inkl. Treue- und Willkommensboni kalkuliert. EinenTreuebonus bekommt man aber erst meist nach 1 Jahr und wenn zwischendurch die Preise erhöht werden und man deswegen wechseln möchte, gilt genau abzuwägen, ob sich ein Wechsel überhaupt lohnt. Meist lohnt es sich wegen dieser Boni nicht einmal, sich länger als 1 Jahr an einen Anbieter zu binden. Den Treuebonus bekommt man nämlich nur als Neukunde und so wechsle ich nahezu jedes Jahr den Anbieter und nehme fast jedes Jahr einen Willkommens- und Treuebonus mit. Dabei kam es schon vor, dass ich nach 2 Jahren wieder bei einem vorherigen Anbieter landete.

Nicht zuletzt sollte man sich bei seinem zukünftigen Anbieter auch die Bewertungen ansehen, denn nicht jeder Anbieter liefert gleich guten Service zum gleichen Preis.

Wer ein ökologisches Gewissen hat, sollte sich zudem auch nach einem Anbieter umsehen, der Strom aus alternativen Quellen anbietet.

Wichtig ist auch, den Liefertermin beim neuen und die Kündigung beim alten Anbieter aufeinander abzustimmen. Am besten lässt man den neuen Anbieter die Kündigung durchführen. Kündigt man selbst und der neue Anbieter kann erst später liefern, erhält man für die Zwischenzeit den Strom vom örtlichen Energieversorger, natürlich zu ungünstigsten Konditionen.

Einen Überblick verschaffen

Seit 2007 erfasse ich meinen Stromverbrauch in einer Tabelle am PC. Den Zählerstand trage ich monatlich ein und energiesparende Maßnahmen liste ich in einem Bemerkungsfeld zum jeweiligen Monat auf.

energietabelle

So bekommt man einen guten Überblick darüber, wie hoch der Energieverbrauch eigentlich ist, wovon er möglicherweise abhängt und ob die Energiesparmaßnahmen greifen. Der Energieverbrauch bezieht sich bei mir auf einen 5-Personenhaushalt.

chartenergie

Wie man sieht, hatte ich Erfolg und konnte in den vergangenen 6 Jahren den Energieverbrauch um ca. 35 % senken. Wenn man berücksichtigt, dass der Strompreis seit 2008, nicht zuletzt wegen der EEG-Umlage, um ca. 30 % gestiegen ist, ist die Ersparnis enorm. Vergleiche ich meinen Verbrauch von 2008 mit dem in 2013, beträgt die Ersparnis bei mir ca. 680 EUR pro Jahr, bei einem angenommen Durchschnittspreis von 27 Cent pro Kilowattstunde.

Die Steigerung des Verbauchs in 2010 ist vermutlich zu einem großen Teil dem Wetter geschuldet. Der Winter 2009/2010 war zwar relativ mild, aber im Januar und Februar 2010 fielen die Temperaturen extrem ab. Im nachfolgenden Winter 2010/2011 war es wiederum extrem kalt, so dass es in 2010 viele, kalte Monate gab mit wenigen Sonnenstunden. Das Licht war deutlich länger eingeschaltet und auch die Umwälzpumpe der Heizung lief weserntlich öfter und länger an.

Wo fange ich an ?

Es gibt 2 Möglichkeiten, Energie zu sparen. Die eine ist, das Nutzerverhalten bezüglich einiger Geräte zu ändern und die andere ist, bestimmte Geräte durch verbrauchsarme Neugeräte zu ersetzen. Dabei sollte man aber nicht in Panik verfallen und gleich alle Geräte im Haus austauschen, sondern vielmehr den Verbrauch der einzelnen Geräte analysieren und eine Kostenrechnung aufmachen, wie lange es dauert, bis sich eine Neuanschaffung wirklich auszahlt. So kann es auf lange Sicht doch günstiger sein, ein auf dem ersten Blick nicht ganz so verbrauchsarmes Gerät zu erhalten.

Wer Energie sparen möchte, benötigt somit zunächst ein brauchbares Energiekostenmessgerät, welches man bereits für ca. 15 EUR bekommt:

Technoline Cost Control Energiekostenmessgerät weiß
Preis: EUR 9,99
28 neu von EUR 9,891 gebraucht von EUR 13,61

Bereits nach 1-2 Monaten sollten die Kosten hierfür durch Energieeinsparungen wieder hereingeholt sein.

Nur was ist mit den Geräten, die fest verkabelt sind wie Lampen oder Einbauherde? Auch für diese Verbraucher kann man den Energiebedarf ermitteln, indem man ein wenig Rechenarbeit investiert. Man benötigt dazu lediglich die elektrische Leistung in Watt und die Zeitdauer, in der das Gerät benutzt wird.

Anhand der Verbrauchsbestimmung für eine 60 Watt Glühbirne möchte ich zeigen, dass man dies auch ohne Fachwissen durchführen kann. Nehmen wir an, wir besitzen eine Lampe mit 3 Glühlampen, die jeweils eine Leistung von 60 Watt erbringen. In Summe macht das somit 180 Watt. Nehmen wir weiter an, diese Lampe wird am Abend von 18 Uhr bis 23 Uhr eingeschaltet, also 5 Stunden. Zur Ermittlung des Energieverbrauchs rechnet man zunächst die Leistung in Kilowatt um, indem man den Wert durch 1000 teilt und kommt damit auf 0,180 KW. Größere Verbraucher besitzen bereits eine KW-Angabe. Nun multipliziert man das Ganze mit der Einschaltdauer in Stunden, also 0,180 KW X 5 h = 0,9 kwh. Um die Kosten zu ermitteln, multipliziert man das Ergebnis mit dem Preis pro kwh. Unter Annahme eines Verbrauchspreises von 27 Cent pro kwh ergibt das einen Preis von ca. 24 Cent. Das ganze kann man nun erweitern auf den Jahresverbrauch, der bei 365 Tagen 328,5 kwh beträgt. Somit kostet mich der Betrieb der Lampe im Jahr 88,70 EUR.

Wann lohnt sich eine Neuanschaffung ?

Im nächsten Schritt könnte man nun berechnen, was die Umstellung auf eine gleich helle LED an Ersparnis bringt und wie lange es dauert, bis sich die Anschaffung amortisiert hat.

Die Angaben in Watt sind nicht immer glaubhaft, daher sollte man die Lichtleistung in Lumen zum Vergleich heranziehen. Diese beträgt bei einer 60 Watt Glühbirne ca. 710 Lumen.

Zum Austausch soll eine Philips LED mit 9,5 Watt und 806 Lumen dienen, die als Ersatz für eine 60 Watt Glühbirne beworben wird und derzeit bei Amazon ca. 12 EUR kostet:

Da die Preise für LEDs immer weiter fallen und manche LED im Discounter oft günstiger angeboten wird, ist die nachfolgende Rechnung noch relativ großzügig zu sehen.

Die Kosten lassen sich nach derselben Formel wie zuvor berechnen:

(3 X 9,5 Watt/1000) X  5 h X 27 Cent = 3,85 Cent pro Tag

Der Jahresverbrauch beträgt (3 X 9,5 Watt/1000) X 5 h X 365 = 52,01 kwh.

Somit ergeben sich jährliche Kosten von 14,04 EUR.

Die Ersparnis beträgt also 88,70 EUR – 14,04 EUR = 74,66 EUR pro Jahr !!!

Da die LED-Glühbirnen nur ca. 45 EUR kosten, amortisieren diese sich bereits nach 7 Monaten, was man durch eine kleine Dreisatzrechnung schnell nachvollziehen kann:

(45 EUR X 12)/74,66 EUR  = 7,2

Natürlich muss man einige Randbedingungen berücksichtigen, wie z.B. die Tatsache, dass man viele LEDs nicht dimmen kann und das Licht oft trotz gegenteiliger Werbeaussagen noch weit von warmweiß entfernt ist. Dafür ist die Lebensdauer einer LED deutlich höher. als die einer Glühbirne. Eine Glühbirne muss nach ca. 1000 Stunden ausgetauscht werden, eine LED schafft durchschnittlich 15.000 Stunden.

Wer schon Energiesparlampen besitzt, spart natürlich weniger, da diese im Vergleich zu einer LED nur unwesentlich mehr Energie verwenden. Die langen Einschaltzeiten und die enthaltenen Schadstoffe hielten mich bisher davon ab, gänzlich auf Energiesparlampen umzusteigen. Wie es dann bei mir genau aussieht, kann man den nachfolgenden Maßnahmen entnehmen.

Energie sparen im Stand-by

Elektrische Geräte verbrauchen auch im Stand-by Strom, das wird schon seit Jahren oder Jahrzenten gepredigt. Auch wenn viele davon mittlerweile im Bereitschaftsmodus relativ sparsam sind, macht es doch Sinn, nicht oft benötigte Geräte nach Benutzung komplett vom Netz zu trennen.

Steckerleisten mit Ein-Ausschalter waren meine ersten Anschaffungen im Rahmen der Einsparung von Energie. Da sich diese bei mir aber oft an schwer unzugänglichen Stellen befinden, habe ich in den energetischen Ballungszentren wie am heimischen TV oder dem PC Arbeitsplatz Funksteckdosen installiert. So kann ich im ganzen Haus mit einer einzigen Fernbedienung alle Geräte bequem vom Netz trennen.

Gerade dort, wie viele Geräte an einer Steckdose betrieben werden, lohnt sich das. Im Wohnzimmer sind das bei mir

  • LED TV
  • SAT-Receiver
  • Media Player
  • Blu-ray Player
  • 2 Spielekonsolen
  • Dolby Surround System
  • AV-Receiver
  • Bluetooth-Transmitter

Die meisten Geräte kommen damit klar, vom Netz getrennt zu werden und bleiben nach dem Einschalten der Funksteckdose weiterhin ausgeschaltet. Nur wenige Geräte haben ein Problem damit. So schaltet sich mein SAT-Receiver immer wieder zusammen mit der Funksteckdose ein.

Wer sich das Ein- und Ausschalten mit einer Funksteckdose gänzlich sparen möchte, kann auch eine Zeitschaltuhr benutzen. So hielt ich es auch in den Kinderzimmern, als diese noch kleiner waren und oft vergaßen, ihre Musikanlage vor dem Einschlafen auszuschalten.

revolt Digitale, minutengenaue Zeitschaltuhr
Preis: EUR 6,90
Sie sparen: EUR 10,00 (59 %)
6 neu von EUR 6,900 gebraucht

Energie sparen beim Waschen

Auch beim Waschen kann man eine Menge Strom sparen, denn oft sind die energiezehrenden Waschprogramme mit 60 oder 95 Grad überhaupt nicht notwendig. Daneben sollte man die Waschmaschine nicht schon wegen einigen wenigen Kleidungsstücken einschalten, sondern immer auf volle Beladung achten.

Nach dem Waschen wird getrocknet, in normalen und bequemen Haushalten meist mit dem Wäschetrockner. Der braucht jedoch noch mehr Energie als die Waschmaschine. Das Wichtigste ist natürlich, die Wäsche zuvor mit möglichst hoher Drehzahl zu schleudern, um die Restfeuchte zu minimieren. Meine Waschmaschine schafft 1600 Touren, was optimale Voraussetzungen zum nachgelagerten Trocknen schafft. Auch beim Trockner gilt, das Trommelvolumen möglichst voll auszunutzen und nicht auf höchste Temperaturen zu setzen. Es muss nicht immer Extratrocken sein. Was gerne vergessen wird, ist die Reinigung des Flusensiebs und beim Kondenstrockner, die Säuberung des Kondensators. Das Trocknen dauert sonst länger und benötigt mehr Energie. Im Sommer habe ich mir angewöhnt, die Wäsche meist ins Freie zum Trocknen zu hängen. Das kostet nämlich überhaupt nichts.

Steht die Anschaffung eines neuen Trockners an, sollte man auf ein Modell mit Wärmepumpentechnologie zurückgreifen, da diese oft nur die Hälfte der Energie eines herkömmlichen Trockners benötigen.

Der Standardverbrauch bei Kondenstrocknern bei 220 Trockenvorgängen liegt bei ca. 400 kWh im Gegensatz zu ca. 200 kWh bei Wärmepumpentrocknern.

Bei einem Preisunterschied von ca. 200 EUR und einer Ersparnis von 60 EUR und einer geschätzten Nutzungsdauer von 10 Jahren, holt man so den kompletten Anschaffungspreis durch Ersparnis wieder heraus!

Energie sparen in der Küche

Kühl- und Gefrierschränke sind wahre Energiefresser, besonders wenn sie schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel haben. Je niedriger die Temperatur, umso höher der Energieverbrauch. Da es in Innenräumen im Winter meist nicht so warm wie im Sommer ist, sollte man den Kühlschrank im Winter auf eine kleinere Stufe stellen. Meist reicht schon die erste Stufe, denn mehr als 7 Grad braucht es im Kühlschrank nicht.  Zur Kontrolle der Temperatur bietet sich ein Kühlschrankthermometer an.

Zudem sollte man das Temperaturgefälle nach unten hin nutzen. Direkt über dem Gemüsefach beträgt die Temperatur bei einem korrekt eingestellten Kühlschrank 2-4 Grad, zur Lagerung von leicht verderblichen Lebensmitteln wie z.B. Fleisch. Näheres zur richtigen Lagerung findet man hier. Die Tür sollte natürlich immer nur kurz geöffnet sein. In vielen Küchen steht der Kühlschrank noch neben dem Einbauherd. Wenn der Herd benutzt wird, steigt auch der Energieverbrauch im Kühlschrank, weil dieser den Temperaturanstieg kompensieren muss. Sobald sich Eis bildet, ist es Zeit den Kühlschrank abzutauen. Die Eisschicht isoliert sozusagen und führt ebenfalls zu einem erhöhten Energieverbrauch. Wenn man schon dabei ist, den Kühlschrank abzutauen, sollte man auch den Wärmetauscher auf der Rückseite vom Staub befreien. Das spart ebenfalls Energie! Auch mit der Beladung verhält es sich wie mit dem Wäschetrockner und der Waschmaschine: Ist der Kühlschrank voll, fühlt man sich wohler und der Kühlschrank braucht weniger Energie, da die Lebensmittel auch Kälte speichern. Wer es bis auf die Spitze treiben will, kann sein Bier auch im Winter auf die Terrasse oder den Balkon stellen und dann wieder in den Kühlschrank.

Bei Gefrierschrank oder Truhe gilt natürlich annähernd dasselbe. Auch wenn es bequem ist, sie in greifbarer Nähe zu haben, ist die Platzierung im kühlen Kellergeschoß die bessere und energiesparendere Variante. Zudem benötigt eine Gefriertruhe deutlich weniger Energie als ein Gefrierschrank, was aber auf Kosten der Bequemlichkeit geht.

Auch beim Kochen und Backen lässt sich Energie sparen. Die Töpfe sollten genau auf das Kochfeld passen. Oft kann man vor Ende des Kochvorgangs das Kochfeld schon ausschalten, da die Restwärme den Kochvorgang noch eine Zeitlang erhält. Ich nutze auch oft den Wasserkocher und fülle das Wasser danach in den Topf um. Das geht schneller und spart auch Energie. Vorheizen kann man sich beim Backofen auch sparen, indem man die Pizza oder die Aufbackbrötchen einfach 5 Minuten länger im nicht vorgeheizten Ofen backen lässt.

Energie sparen bei der Beleuchtung

Derzeit stellen LEDs die optimale Lösung zur energiesparenden Beleuchtung dar. Sie sind umweltfreundlicher als Energiesparlampen und benötigen von allen Leuchtmittelarten die wenigste Energie. Als Nachteil ist der Anschaffungspreis mittlerweile etwas nach hinten gerückt. In vielen Discountern bekommt man LEDs zu günstigen Preisen. Ihre Lichtfarbe entspricht noch nicht wirklich der von Glühlampen, sie sind eher kaltweiß als warmweiß. Dimmbare LEDs sind noch relativ teuer.

Ich habe mittlerweile nahezu überall, meine Energiesparlampen und Glühlampen durch LEDs ersetzt, natürlich sukzessive und nicht auf einmal. Im Treppenhaus werkeln teilweise noch Energiesparlampen, in den Fluren im EG und Keller besitze ich noch herkömmliche Glühlampen, die aber seit Jahren schon über einen Bewegungsmelder automatisch ein- und ausgeschaltet werden.

Auch meinen großen 300 Watt Deckenfluter habe ich durch einen LED-Deckenfluter ersetzt. Dieser benötigt nur 25 Watt und ist mit einer Lichtabgabe von 1600 Lumen immer noch hell genug.

Offen sind noch einige G4-Niedervolthalogenlampen in Küche und Kinderzimmer. Alleine die 9 Unterbauleuchten in der Küche benötigen zusammen 180 Watt! Hier sind die Alternativen noch recht teuer und es kann  sein, dass man den Trafo austauschen muss, sofern er mit der niedrigeren Leistung der Verbraucher nicht harmoniert.

Dennoch habe ich mir vor einigen Tagen eine dieser Lampen zu Testzwecken bestellt und werde über meine Erfahrungen berichten.

In den Fluren wird oftmals nach dem Einschalten vergessen, die Lampen wieder auszuschalten. Hier bekam ich die Idee, Bewegungsmelder zu installieren.

Natürlich gilt auch hier, die Kosten-/Nutzenrechnung durchzuführen und den Stand-by-Verbrauch des Bewegungsmelders im Blick zu haben. Ich hatte nicht speziell darauf geachtet, sondern nur erfreut festgestellt, dass der Energieverbrauch nach Installation von 2 Bewegungsmeldern merklich zurückging.  Ich besitze die Bewegungsmelder schon einige Jahre und im Zeitalter der LEDs wären sie eigentlich nicht mehr notwendig. Allerdings genieße ich auch die Bequemlichkeit, denn neben dem Sparen von Strom, braucht man den Lichtschalter nicht mehr betätigen, wenn man z.B. eine Gitterbox voller Lebensmittel in den Keller schaffen muss.

Im Garten nutze ich zur Beleuchtung nur kabellose Solar-LED-Lampen. Diese sind zwar nicht so hell, bekommen ihre Energie aber aus den Solarzellen und ich spare mir das Verlegen von Kabeln.

Esotec Solarleuchte "Swing" 102070
Preis: EUR 19,90
9 neu von EUR 16,040 gebraucht

Wer noch weitere Energiespartipps hat, darf diese gerne in Form eines Kommentars schreiben.

 

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5 Gedanken zu „Effektiv Strom Sparen – Ratgeber, Tipps und Erfahrungen“

  1. Gerade bei den neuen Lampen kann viel Energie gespart werden. Besonders hübsch finde ich die Leuchtfaden-Lampen. Das Licht wirkt extrem natürlich und strahlt dennoch hell ab. Schau mal:

    Ansonsten ist das TV Gerät ein echter Stromfresser. Hier spielt es leider meist eine Rolle, dass die Geräte immer Größer werden und damit mehr beleuchtet werden muss.

    Ansonsten läuft natürlich der Kühlschrank ständig und viele PCs ebenfalls enorm lange!

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