Erfahrungsbericht Mavic 2 Pro mit vielen Bildern und Videos

Bei meinen kommenden Malta Urlaub wollte ich unbedingt eine Kameradrohne mitnehmen. Daher suchte ich schon länger nach einem für mich passenden Modell, klein genug für die Reise, aber nicht so klein, dass nach wenigen Minuten schon der Akku schlapp macht. Nach langer, umfangreicher Recherche von englischsprachigen Testberichten, vielen YouTube Videos, ist es letztendlich die DJI Mavic 2 Pro geworden. Im Vergleich zu meinen bisherigen Drohnen wie der Syma X8HG, ein himmelweiter Unterschied in jeder Hinsicht.

Hier möchte ich also nun meine Erfahrungen mit der DJI Mavic 2 Pro aufschreiben. Viele Abhandlungen im Netz, sind noch in englischer Sprache verfasst. Zudem musste ich zahlreiche Quellen bemühen, um mich umfassend zu informieren. Diese Lücke möchte ich schließen und auch das komplette Thema unseres Hobbys betrachten, speziell so, dass auch ein Anfänger am Ende meiner Zeilen einen guten Überblick hat und die für sich richtige Entscheidung treffen kann.

Nach und nach werde ich dann auch Videos einstellen zu meinen Flügen, zunächst hier aus dem Umfeld und dann im Oktober sicher auch, nach meinem 2-wöchigen Malta Urlaub. Außerdem werde ich meine Erfahrungen mit der Mavic 2 Pro weiter ausführen, d.h. dieser Bericht lebt, egal ob neue Firmware Updates und Funktionen, oder interessante Erlebnisse, Videos und Bilder. Es gibt immer wieder neues und Interessantes zu Lesen auf meiner Seite.

Was man vor dem Kauf beachten sollte – Ein Hobby mit Tücken

Ganz so einfach ist es nicht. Vor einigen Jahren noch völlig ungeregelt, ist das Thema Modell- und Drohnenflug in Deutschland nun auch strengen Regeln unterworfen worden. Dank des aufopfernden Einsatzes des Deutschen Modellflugvereins DMFV, sind diese Regelungen nicht ganz so streng ausgefallen, wie zunächst befürchtet. Als Anfänger hat man hier sicher einige Fragen, die ich gerne beantworten möchte, da ich sie mir auch vor einiger Zeit stellen musste.

Brauche ich für die Mavic 2 Pro einen „Drohnenführerschein“

Die Antwort ist ein klares „NEIN“, zumindest in Deutschland, denn diesen benötigt man nur für Modelle mit einem Abfluggewicht von mehr als 2 kg. Die Mavic 2 Pro wiegt etwas weniger als 1 kg und ist somit absolut „führerscheinfrei“. Die Kenntnisprüfung an sich ist aber nicht schwer, ich hatte sie dennoch gemacht, da man die Bescheinigung schon für um 25 EUR bekommt und man so auf der sicheren Seite ist. Außerdem gibt es auch ein gutes Gefühl, das man, gerade als Anfänger, gut informiert ist. Anfangs konnte man den Führerschein fast überall im Netz machen, das wurde letztes Jahr auf nur noch einige anerkannte Prüfstellen eingeschränkt. Ich habe meinen Kenntnisnachweis beim Deutschen Modellflugverein online erlangt, da ich dort auch Mitglied bin. Es wird hier auch nicht unterschieden, ob man die Drohne gewerblich oder privat nutzt.

Was brauche ich noch? Versicherung und Kennzeichen

Ohne Versicherung ist der Start einer Drohne verboten. Ich habe meine automatisch durch die 40 EUR teure Mitgliedschaft im DMFV versichert. Das ist aber nur ein Grundschutz und gilt für Modelle bis 1 kg Abfluggewicht außerhalb von Modellflugplätzen, sonst darf das Gewicht auch höher sein. Ich habe noch eine Zusatzoption für eine Deckungssumme bis 4 Mio EUR erworben, die auch im Ausland und außerhalb von Modellflugplätzen gilt. Kostenpunkt noch einmal 24 EUR. Im Hinblick auf meinen Malta Urlaub war das auch notwendig. Die Versicherungspflicht gilt, entgegen aller anderen Informationen, die man oft findet, auch für kleine Modelle unter 250 Gramm. Die Definition ist dabei wichtig und bei Luftfahrzeugen gibt es keine Gewichtsgrenze.

Wichtig: Die private Haftpflichtversicherung reicht meist nicht aus, da Flugmodelle oft ausgeschlossen sind. Ich rate auch von speziellen Erweiterungen ab. Besser ist es, einen auf Flugmodelle spezialisierten Anbieter zu wählen, bei dem auch die Deckungssumme hoch genug ist!

Neben der Versicherung schreibt der Gesetzgeber auch das Anbringen einer feuerfesten Plakette vor. Diese muss die Anschrift enthalten. Diese Plakette habe ich passend für die DJI Mavic 2 Pro bestellt und noch die Telefonnummer dazu schreiben lassen, damit im Falle eines Verlusts die Chance auf Rückgabe besteht. DJI empfiehlt die Anbringung bei der Mavic 2 Pro so wie auf dem Bild, zwischen den beiden LEDs und dem Infrarotsensor an der Unterseite:
Bei Modellen unter 250 Gramm entfällt die Kennzeichnungspflicht.

Wo darf ich fliegen?

Das ist wohl die spannendste Frage. Fliegen darf man überall dort, wo es nicht verboten ist. Verbote gibt es allerdings viele und man verliert schnell den Überblick. In der Nähe von Flughäfen, Bahnschienen, Straßen, Menschenmengen, Naturschutzgebieten etc. ist das Fliegen nicht erlaubt. Ich nutze der Einfachheit halber die App „AirMap“.Es gibt auch die App der deutschen Flugsicherung. Beide zeigen relativ zuverlässig an, wo man sich gerade befindet und ob man an seinem Standort eine Drohne starten darf. Auch in der DJI GO App gibt es eine Karte mit GPS Position, die über die örtlichen Gegebenheiten informiert. Daran sollte man sich unbedingt halten. Aber selbst wenn es lt. App erlaubt ist, muss man prüfen, wem das Grundstück gehört, auf dem man fliegt und sich die Erlaubnis einholen. Zusätzlich gibt es oft temporäre Flugverbote, wie jetzt aktuell eines über München im Rahmen des Oktoberfests.

Es gibt auch Unterschiede, ob man in der freien Natur fliegt oder auf einem Modellflugplatz. Auf Modellflugplätzen ist mehr erlaubt, so darf man dort die maximal zulässige Höhe von 100 m auch überschreiten. Im Abstand von 1,5 km von Flughäfen, den sog. Kontrollzonen, ist die Höhe aber auch deutlich geringer, in der man sich ohne Erlaubnis bewegen darf. Sie liegt meist zwischen 30 m und 50 m.

Die 100 m Regel gilt auch bei Abständen zu verbotenen Bereichen wie Straßen, Schienen, Krankenhäusern etc. Das bedeutet, man darf sich ihnen nicht mehr als 100 m nähern.

Wie weit darf ich fliegen?

In Deutschland ist nur Flug auf Sicht erlaubt. Das kann man natürlich unterschiedlich auslegen, nicht jeder sieht gleich gut. Auch wenn die DJI Mavic 2 Pro eine Reichweite von 5 km in Deutschland hat, sollte man das nicht ausreizen, denn das ist kein Fliegen auf Sicht.

FPV Flüge (First Person View), also Flüge mit der Kamera, bei der man den Flug auf dem Display des Smartphones verfolgt, sind nur mit einer 2. Person erlaubt, die die Drohne im Blick hat. Dabei sind nur 30 m maximale Flughöhe erlaubt und bei mehr als 250 g Gewicht, müssen beide Personen ohne technische Hilfsmittel in ständigem Kontakt stehen. Langstreckenflüge sind also nach wie vor verboten und diese Ausnahme macht damit auch keinen Sinn, da man sich bei mehr als 100 m Entfernung nicht mehr in Rufweite befindet.

Wann brauche ich eine Aufstiegserlaubnis?

Das ist nicht einfach zu beantworten. Bei schweren Modellen über 5 kg ist diese zwingend. Auch wenn man in verbotenen Bereichen fliegen möchte, kann man ggf. dennoch eine Aufstiegserlaubnis beantragen. Wer gewerblich unterwegs ist, muss sich ebenfalls eine Erlaubnis einholen. Das gilt nicht nur für Filmer, die auf Auftrag Videos drehen, sondern auch für den Hobbyfilmer, wenn er seine Videos bei YouTube einstellt und monetarisiert!

Macht das ganze noch Sinn bei so vielen Verboten?

Eindeutig ein Ja, denn wenn man sich einmal mit der Materie auseinander gesetzt hat, gewinnt man ein Gefühl dafür, wo man etwas darf und wo nicht. Auf Malta z.B. appelliert man an den gesunden Menschenverstand, einfach niemanden zu belästigen und Respekt vor der Natur zu haben. Und wer nicht halbwegs auf den Kopf gefallen ist, wird auch nicht mit der Drohne den Flugzeugen am Flugplatz beim Landen zusehen. Ich denke, wenn man sich einfach vorher Gedanken macht und sich rücksichtsvoll benimmt, kann das Fliegen Spaß machen, ohne dass man Ärger mit seinen Mitmenschen oder Behörden bekommt.

Entscheidungsfindung – Welche Drohne ist die richtige für mich?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten und hängt davon ab, wozu man die Drohne verwenden möchte. In meinem Fall geht es um die Aufnahme von Fotos und Videos. Zudem sollte sie kompakt sein, damit ich sie in den Urlaub und beim Wandern mitnehmen kann. Je größer ein Modell ist, umso unwahrscheinlicher ist es, dass man sie einpackt. So ähnlich ist es auch bei der Fotografie: Eine umfangreiche Fotoausrüstung wird sicher weniger verwendet, als eine „Immerdabei“-Kamera.

Da ich bei der Fotografie sehr viel Wert auf Bildqualität lege, besitze ich eine Panasonic FZ1000 Bridgekamera mit einem 1“ Zoll Sensor. Die Bildqualität einer Drohne sollte dem schon sehr nahe kommen.

Wichtig ist auch, ob man FullHD braucht oder schon in 4K aufzeichnen möchte. Auch wenn man das entsprechende Equipment noch nicht besitzt, kann es besser sein, sich für die zukunftssichere Variante zu entscheiden. Möchte man 4K Videos bearbeiten, benötigt man aber auch entsprechende Soft- und Hardware mit hohen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit. Das kostet dann auch wieder eine Stange Geld.

Zunächst beschäftigte ich mich mit der DJI Spark. Diese ist sehr klein, wiegt gerade einmal 300 Gramm und besitzt dennoch eine gute Qualität bei den Aufnahmen und Videos, jedoch in FullHD. Die Propeller sind nicht klappbar und der Preis liegt bei ungefähr 400 EUR, was schon nicht wenig ist, für so ein kleines Modell. Meinen Ansprüchen an die Bildqualität wird die DJI Spark aber nicht gerecht. Wem einfache Bilder genügen und nur Videos in FullHD anschaut, könnte aber mit der Spark durchaus zufrieden sein. Zudem kann man damit schon einige 100 m weit fliegen, ohne das es zu Verbindungsabbrüchen kommt.

Die Mavic Air ist mit gut 700 EUR noch einmal deutlich teurer, mit 430 Gramm auch schwerer. Sie hat eine recht gute Kamera, da es sich um ein neues Modell aus 2018 handelt. Sie zeichnet mit 4 K auf, der Sensor mit der Abmessung von 1/(2.3) Zoll besitzt eine Auflösung von 12 MP. Das ist schon recht ordentlich und entspricht dem, was eine gute Smartphonekamera abliefert. Mir persönlich hätte das auch gereicht. Besonders auch, weil sie sehr kompakt ist, da man die Propeller einklappen kann. Die Air ist es aber dann doch nicht geworden, weil ich sie als extrem laut und nervig empfinde. Sie klingt wie ein wilder Wespenschwarm und wenn die Menschen schon aus der Entfernung darauf aufmerksam werden und Tiere die Flucht ergreifen, musste eine leisere Drohne her. Die von DJI erwarteten „Low-Noise“ Propeller sind bis heute nicht am Markt, obwohl es die Mavic Air schon über ein halbes Jahr zu kaufen gibt. Da wird also nichts mehr kommen, schätze ich. Was mich bei der Air noch stört, sind die zahlreichen Berichte über Verbindungsabbrüche und so muss man die WLAN Verbindung fein justieren samt Auswahl des richtigen Kanals. Zuletzt ist dann noch die Akkulaufzeit zu nennen. Der Hersteller gibt 21 Minuten an. Hier verhält es sich wie mit dem Spritverbrauch der Autos: Die Messungen finden unter idealen Bedingungen statt. Realistisch sind vielmehr 14-16 Minuten, abzüglich der 30% Reserve bleibt da auch nicht mehr viel.

Die DJI Mavic Pro hatte mich schon sehr gereizt. Sie ist zwar nicht mehr so kompakt mit fast 1 kg, die Propeller können aber auch eingeklappt werden und der Akku hält lt. Hersteller 29 Minuten, in der Realität immerhin gut über 20 Minuten. Die Kamera entspricht im Groben der Mavic Air. Es handelt sich aber um ein immerhin noch fast 800 EUR teures Auslaufmodell, denn die Pro 2 stand zu dem Zeitpunkt in den Startlöchern. Bei der Pro fehlten mir die QuickShots der Air wie z.B. Asteroid, wo die Drohne um einen herum und dann nach oben fliegt und das Bild zu einer Kugel verschmilzt. Es gibt noch mehr Nachteile, wie z.B. die geringe Bitrate bei Videos. Die Air besitzt 100 Mbps, die Pro nur 60 Mbps.

Dann kam die Pro 2 auf den Markt, zusammen mit der 2 Zoom. Hier passte alles. Eine sehr gute Akkulaufzeit, eine tolle Kamera, die coolen Effekte der Mavic Air, sozusagen die Vorteile der Pro und Air in einem Gerät, ergänzt um einen bombastischen Bildsensor bei der Pro 2. Zudem wurde die Anzahl der Sensoren erhöht. Es gibt überall kleine Kameras und Infrarotsensoren, so dass alle Seiten gegen Kollision geschützt sind. In der Praxis ist es aber so, dass die Kollisionserkennung an den Seiten nur auf bestimmte Modi beschränkt ist.

Mit 1449 EUR ist die Pro 2 aber auch extrem teuer. Die Zoom ist 200 EUR günstiger. Der Unterschied ist auf dem ersten Blick nicht groß. Die Zoom besitzt einen 1/(2.3“) Bildsensor, kann aber 2 fach optisch zoomen (4-fach mit zus. digitalem Zoom) und bringt den Dolly-Zoom mit, einen Effekt wie man ihn aus Alfred Hitchcocks Film Vertigo kennt: Das Motiv bleibt an Ort und Stelle, die Kamera bewegt sich weg und gleichzeitig wird gezoomt. Zudem bringt der Zoom den Vorteil, auch sensiblere Bereiche zu filmen oder zu fotografieren, ohne zu belästigen. Bei der Tierfotografie sicher eine interessante Option. So kann man, wie im Werbevideo gezeigt, die Giraffe auf Safari in Afrika näher in den Blick bekommen, ohne sie zu erschrecken. Weiterhin besitzt die Mavic 2 Zoom einen Autofokus und kann HighResolution Photos mit 48 MP aus mehreren Einzelbildern erstellen.

Das war es dann auch aber schon. Die Pro 2 besitzt eine 20 MP Kamera des bekannten, schwedischen Herstellers Hasselblad, den DJI aufgekauft hat. Hasselblad ist für High End Profikameras bekannt und war auch bei der ersten Mondlandung dabei. Leider ist hier KEIN Zoom vorhanden. So ist die Qual der Wahl sehr schwer. Wer viel filmt und den Zoom wirklich braucht und auf den coolen Quickshot Dolly-Zoom nicht verzichten möchte, wird definitiv seinen Spaß mit der Mavic 2 Zoom haben. Der kleinere 12 MP Bildsensor bedeutet aber auch weniger gute Bildqualität, besonders bei wenig Licht oberhalb von ISO 400.

Die Pro 2 besitzt jedoch auch ein „Killer-Feature“, nämlich die 10 Bit Dlog-M Aufnahme. Bei den 8 Bit der 2 Zoom erhält man 16 Millionen Farben, bei 10 Bit sind es 1 Milliarde Farben! Zu viele Farben? Braucht man das? Ja, der Dynamikumfang ist dadurch größer. Es werden also viel mehr Informationen im Video gespeichert. Videos bestehen ja aus komprimierten Einzelbildern. Dabei werden meist helle und dunkle Bereiche entfernt, die man sowieso nicht auf einem Standardmonitor darstellen kann. Es bleibt ein mittlerer Bereich übrig. Es gibt aber mittlerweile TVs, die mit solch hohem Dynamikumfang umgehen können und da spielt 10 Bit seinen Vorteil aus. Bei Wiedergabe auf einem guten HLG Fernseher, sieht man die lebendigeren Farben deutlich und auch in der Nachbearbeitung mit dem Dlog Profil am PC kann man eine Menge aus diesen Videos herausholen, was mit der Zoom nicht möglich ist. Zudem besitzt die Pro 2 auch eine verstellbare Blende von 2,8 bis 11. So braucht man bei Fotos nicht mehr unbedingt ND Filter, da man die Blende bei extremer Helligkeit heraufsetzen kann. Das hat aber bei Blende über 5.6 schon Einfluss auf die Bildqualität, besonders bei Videos, weswegen dann doch wieder ein ND Filter anzuraten ist.

So wurde es bei mir also dann die Mavic 2 Pro. Der Vorteil des größeren 20 MP Sensors und das 10 Bit Dlog-M gab den Ausschlag über dem Zoom, zudem der Nachteil des Zooms ausgeglichen werden kann. Man hat mit der 2 Pro zwar keinen Live Zoom, aber kann dennoch durch die Crop Funktion Brennweiten von 24 mm bis 41 mm erreichen, also quasi einen 1,4 fachen Zoom. Das liegt daran, dass bei Videos in 4K der 20 MP Bildsensor nicht komplett ausgelastet ist und man so Reserven hat und bei einem Cropfaktor von 1.4 entspricht die Bildgröße exakt der des Sensors bei 4K.

Man kann sogar während des Flugs zwischen den verschiedenen Aufnahmemodi switchen, d.h. ohne Zoom nutzt man 10 Bit Dlog-M im FOV Modus (24 mm und 75° Blickwinkel) und wenn man zoomen möchte, schaltet man um auf 10 Bit D-log-M im HQ Modus, wo der Sensor im Crop-Modus betrieben wird (41 mm und 55° Blickwinkel). Bedenkt man jetzt noch, dass der Sensor der 2 Pro größer ist als der von der 2 Zoom, lässt sich der Zoomfaktor noch weiter erhöhen!

So hat man also doch einen schaltbaren, aber nicht stufenlosen Zoom und den Dolly-Zoom kann man in der Bildbearbeitung auch nachträglich einbauen und mal ehrlich: Nach ein paar Monaten mit Videos darüber im Netz, will den Dolly-Zoom niemand mehr sehen, aber gute Videos und Bilder bei wenig Licht schon.

Lieferumfang und Unboxing – Der Herzschlag steigt – Was bekommt man für so viel Geld?

Bisher gab es ja bei den DJI-Modellen immer ein Grundmodell und ein Kombipack mit zusätzlichen Akkus, einer Tasche und weiterem Zubehör. Bei der Mavic 2 ist das nicht mehr so, man muss beides getrennt ordern. Über kurz oder lang wird man auch beides brauchen, denn so bekommt man die Teile günstiger als beim Einzelkauf. Aktuell liegt der Preis bei um ca. 300 EUR.

Das Auspacken war schon ein Erlebnis.Der Herzschlag steigt und nach dem Öffnen des edel anmutenden Kartons, kommt dessen Inhalt zum Vorschein.

  • Natürlich die Mavic 2 Pro
  • 1 Ladegerät
  • 1 Flugakku
  • 3 Verbindungskabel für das Smartphone zur Fernsteuerung (iPhone Lightning Anschluss, microUSB und USB-C)
  • 3 Propellerpaare (Also 2 Ersatzpropeller)
  • 1 ca. 1 m langes USB auf USB-C Kabel mit Adapter USB-C auf microUSB
  • Deutschsprachige Anleitung

Vieles davon ist in Folie eingepackt und wie ich halt bin, habe ich alles gleich aufgerissen und die Aufkleber auf der Mavic 2 Pro entfernt. Im Hinblick auf einen späteren Verkauf wäre es vermutlich besser gewesen, nur das auszupacken, was man braucht und auch die Aufkleber zumindest aufzuheben. Aber ans Verkaufen denke ich gerade überhaupt nicht.

Im Fly More Paket sind noch einmal 2 Akkus, ein zusätzliches Ladegerät, weitere Propeller und eine schöne Tasche enthalten, in der man die Mavic 2 Pro samt Akkus und Ladegerät gut und platzsparend verstauen kann. Dazu später mehr.

Design und Verarbeitung der Mavic 2 Pro

Auch wenn die Mavic 2 Pro nahezu komplett aus Kunststoff besteht, gibt es an der Verarbeitungsqualität nichts auszusetzen. Lediglich die Motoren befinden sich in einem Aluminiumgehäuse. Die Qualitätsanmutung ist alles andere als die von einem Spielzeug. Allein schon das Gewicht von 907 Gramm ist schon enorm, wenn man die Mavic 2 Pro in die Hand nimmt. Sie fühlt sich qualitativ sehr hochwertig und stabil an. Es gibt keine erkennbaren Spaltmaße und die Verarbeitung ist absolut auf hohem Niveau, was man bei über 1400 EUR auch erwarten darf.

Vorne sieht man gleich die hochwertige Hasselblad Kamera in einem mickrigen Kunststoffgehäuse, welches im 3-achsigen Gimbalsystem frei schwebend gehalten wird. Kaum vorstellbar, das sich hier tatsächlich ein 1“ Sensor mit 20 MP und entsprechender Elektronik befinden soll.Der Gimbalschutz schützt vor Beschädigung der Kamera und des Gimbals beim Transport.Die Befestigung und Entfernung ist etwas fummelig, zumindest beim ersten Mal. Oberhalb der Kamera befinden sich die beiden Kamerasensoren zur vorderen Hinderniserkennung. Auch hinten sind 2 Sensoren angebracht, die bei der alten Mavic Pro fehlen, genauso wie die seitlichen Kamerasensoren. Diese sind überhaupt einmalig bei den kleinen DJI Drohnen, denn auch die aktuelle Air besitzt keine seitlichen Sensoren. Diese sind bei der Mavic 2 Pro seitlich, ganz hinten angebracht.

Der Akku ist nahtlos ins Gehäuse integriert, so dass man ihn als Anfänger und DJI Neuling nicht auf dem ersten Blick erkennt.

Lediglich 2 seitliche Drucktasten lassen erkennen, dass man damit den Akku aus der oberen Halterung entfernen kann.

Einzig oben kommen keine Kamerasensoren zum Einsatz. Hier befindet sich, ebenfalls hinten, der Infrarotsensor zur Hinderniserkennung.

Nun legen wir das Modell auf den Kopf und schauen uns alles von unten an. Neben den beiden Kamerasensoren für die untere Hinderniserkennung, fällt auch ein Infrarotsensor auf. Hier scheint DJI also das größte Gefahrenpotential zu erkennen. Man findet hier auch 2 LEDs, die im Falle einer Landung bei wenig Licht, den Landebereich massiv ausleuchten, so dass die Fotosensoren eine sichere Landung garantieren können.An jeder Seite ist noch eine Gummikappe zu erkennen. Hinter einer von beiden verbirgt sich der Einschub für eine microSD-Karte, der andere besitzt eine USB-C Buchse zum Anschluss an den PC. Beide Kappen öffnen sich leicht und schließen bündig mit dem Gehäuse.

Spannend ist natürlich der Klappmechanismus. Aufkleber weisen schon darauf hin, dass man erst die vorderen Flügel ausklappen muss. Das Ausklappen gelingt leicht, bei den hinteren Gelenken werden die Arme jedoch ausgedreht, nicht ausgeklappt. Beim Einklappen fällt auf, dass die rückseitigen Gelenke etwas am Gehäuse schaben. Mit etwas leichten Druck nach Außen lässt sich das und mögliche Kratzer verhindern.Dennoch ein kleiner Mangel aus meiner Sicht. Die Propeller können, einmal montiert, auch beim Transport am Modell verbleiben. Faltet man sie zusammen, ist die Mavic 2 Pro sehr kompakt und passt so auch prima in die Tasche aus dem Fly More Paket. Was mich etwas stört, ist die geringe Bodenfreiheit. Bei unebenen Untergrund kann es sein, dass der Gimbel den Boden berührt. Deswegen habe ich mir längere Beinchen bestellt, so dass ich auch auf steinigem Gelände, wie es auf Malta die Regel ist, genug Bodenfreiheit besitze. Die Montage beschreibe ich im Kapitel „Nützliches Zubehör“.

Insgesamt macht die Mavic 2 Pro auf jeden Fall einen stabilen und hochwertigen Eindruck, deutlich besser sogar, als bei der ca. 200 Gramm leichteren Vorgängerversion.

Die Fernsteuerung wirkt ebenfalls sehr hochwertig und ist mit fast 300 g auch schwer, liegt so aber auch gut in der Hand. Das große Display informiert über alle möglichen Betriebszustände und auch wenn viele meinen, dass nicht brauchen zu müssen (Bei der Mavic Air gibt es keines), finde ich das schon besser abzulesen und informativer, als die Anzeigen in der App. Es besitzt auch eine sehr hohe Helligkeit mit angenehmen Kontrast und ist auch bei direkter Sonneneinstrahlung viel besser ablesbar.

Der Controller
ist abschraubbar und kann praktisch innerhalb der ausklappbaren Smartphonehalters verstaut werden. Die kleinen Steuerknüppel sind außen gummiert und besitzen oben eine stark geriffelte Oberfläche. Das gleicht den Nachteil der geringen Größe mehr als aus, denn man hat so einen perfekten Grip. Tasten gibt es zum Glück nicht viele: Den Einschalter, einen Stopp-Taster, mit dem der Flug pausiert wird und der Return-to Home-Taster sind hier zu finden. Daneben gibt es noch einen kleineren, Joystick, der nicht abnehmbar ist.

An der rechten Seite findet sich der Flugmodusschalter, der leichtgängig und einfach zu bedienen ist.Die Verbindung zum Smartphone geschieht über ein kurzes Kabel, welches links außen eingesteckt wird. Dieser Anschluss dient auch gleichzeitig als Ladebuchse. Das Kabel wird dann in den linksseitigen Smartphonehalter eingefädelt und dort in eine bewegliche Schiene eingesetzt,
s
o dass man es an die jeweilige Anschlussbuchse des Smartphones anpassen kann.Alles gut durchdacht! Die gummierte Oberfläche der beiden Klapphalter sorgt ebenfalls für guten Grip und hält das Smartphone bis 6“ Displaygröße sicher in Position. Mein Huawei P10 Pro passt perfekt hinein.Unten findet man noch einen USB Anschluss, z.B. zum Anschluss eines großen Tablets. Dort sind auch die kleinen Lautsprecher verbaut.Video- und Fotoaufnahmen gelingen schnell, dank der ergonomisch ideal angebrachten Video- und Fototaste an den beiden vorderen Seiten. Darüber befinden sich jeweils die beiden Drehrädchen. Mit dem linken Rädchen steuert man die Kamera nach oben und unten. Das ist etwas unlogisch, denn man muss dann ja nach links und rechts drehen, um die Kamera auf und ab zu bewegen. Das rechte Rädchen dient dazu, die Parameter der Kamera zu ändern.

Die beiden Taster unterhalb sind frei belegbar. Bisher habe ich noch keinen Bedarf für eine mögliche Belegung gefunden.Die vorderen Lüftungsschlitze sind nicht ohne Grund vorhanden. Sowohl die Fernsteuerung, als auch die Drohne selber, besitzen Lüfter, die sich sporadisch einschalten, um die Elektronik zu kühlen. Bei der Mavic 2 Pro bin ich gespannt, wie sie sich bei Hitze macht, denn es sind schon wohl Fälle von Abstürzen durch Überhitzung aufgetreten.

Das Ladegerät gefällt mir ebenfalls sehr gut. Es ist super durchdacht. Man kann damit den Akku laden und parallel die Fernsteuerung. Dazu ist seitlich ein ausklappbares Ladekabel mit microUSB-Stecker angebracht. Damit nicht genug. Der USB-Anschluss kann ebenfalls verwendet werden um beispielsweise das Smartphone oder eine Powerbank zu laden.Auch wenn der Preis für die Mavic 2 Pro recht hoch ist, die Qualität und Verarbeitung sind aus meiner Sicht über jeden Zweifel erhaben. Alles ist sehr gut und hochwertig verarbeitet, erweckt den Eindruck von Langlebigkeit und die Tasten sind auf ein Minimum reduziert.

Technische Daten und Features

Eines gleich vorweg: Eine revolutionäre Veränderung hat es bei der Entwicklung der Mavic 2 Pro im Gegensatz zur Mavic Pro nicht gegeben, sondern zahlreiche Verbesserungen, aber es wurden auch einige Features weggelassen. So ist die Gestensteuerung nicht mehr vorhanden! Aber der Reihe nach:

Ich betrachte ab hier nur die Pro. Die Unterschiede beschränken sich nur auf die Kamera. Die 2 Zoom hat einen optischen 2-Fach Zoom, was für bestimmte Anwendungsfälle gut ist und einen zusätzlichen Quickshot, den Dolly-Zoom. Dafür ist der Sensor nur 1/(2.3)“ groß. Die 2 Pro kostet also nicht ohne Grund 200 EUR mehr, denn hier ist eine deutlich bessere Kamera verbaut, eine Kamera des bekannten schwedischen Herstellers Hasselblad, den sich jetzt DJI vorsorglich einverleibt hat. 2 Jahre Entwicklungsarbeit gingen dem Modell voraus. Das Ergebnis ist eine Kamera mit 20 MP und einem 1“ Sensor, die durch einen unglaublichen Dynamikumfang besticht, nicht zuletzt durch das revolutionäre 10-Bit Dlog-M Farbprofil. Letzteres kommt zwar nicht Out Of the Box und erfordert Nachbearbeitung am PC, liefert aber eben auch deutlich bessere Qualität als die 2 Zoom. Das ist insofern nicht verwunderlich, da der 1“ Sensor der Mavic 2 Pro 4 mal so groß ist wie der Sensor der alten Pro oder 2 Zoom.

Da der Sensor aufgrund seiner Größe sogar 5.5 K liefert, musste die Auflösung im 4K Modus sogar reduziert werden! Weiterer Vorteil gegenüber der Zoom und allen anderen Drohnen in dieser Klasse ist die einstellbare Blende zwischen F2.8 und F11. Bei Fotos braucht es damit nicht mehr zwingend ND Filter, um bei offener Blende den Lichteinfall zu reduzieren. Bei Videos sind diese nach wie vor zu empfehlen, denn die Schärfe ist bei niedriger Blende mitunter dennoch besser, als bei hoher, fast geschlossener Blende. Hier greift bei hoher Blendenstufe der Effekt der Beugungsunschärfe. Dennoch ist es gut, die Möglichkeit zu haben, mit der Blendenöffnung zu experimentieren.

Mit 100 mbps ist die Videobitrate höher als bei dem Vorgänger mit 60 mpbs, was für höhere Dynamik sorgt. Neben den Formaten MPG und MOV, wird ein neues Kompressionsverfahren eingesetzt: H.265. Das beherrschen mittlerweile sogar die günstigsten TVs und der Vorteil liegt in der hohen Kompression, so dass man für dieselbe Videolänge nur noch die Hälfte des Platzes benötigt und dazu noch eine um 20-25% höhere Qualität bekommt. Nachteil: Die Hardwareanforderungen zum direkten Schneiden von H.265 sind enorm. Es bietet sich also an, das in H.265 aufgenommene Material entsprechend umzuwandeln und dann erst zu bearbeiten.

Als Fan von HDR-Fotografie begrüße ich es, dass die Mavic 2 Modelle dies auch unterstützen. Die 2 Pro erstellt mit dem erweiterten HDR Modus sogar 14 Einzelbilder und macht daraus ein einzelnes Bild. Der Dynamikumfang ist dabei natürlich enorm. Über- oder unterbelichtete Bilder gehören damit der Vergangenheit an.

Die Mavic 2 Pro besitzt insgesamt 4 Flugmodi:

Im Anfänger Modus, der beim Einrichten vorgeschlagen wird, kann man nur 25 km/h schnell und 30 Meter hoch fliegen. Im P-Modus (Positioning) ist sie mit 45 km/h unterwegs, jedoch ohne seitlichen Sensoren. Der T-Modus dient zum weichen Filmen und Fotografieren, auch Stativmodus genannt. Mit nur 3,6 km/h kann man sich voll auf die Fotos und Videos konzentrieren. Der Modus macht aber auch Sinn, wenn man in engen Bereichen unterwegs ist. Alle Sensoren sind hier aktiv. Wer nur rasen möchte, dem sei der Sportmodus S empfohlen. 72 km/h sind schon wahnsinnig schnell. Allerdings hat die Mavic 2 da auch einen ca. 30 m langen Bremsweg und alle Sensoren sind inaktiv. Das sollte man nur auf freiem Feld probieren! Einem Anfänger würde ich abraten, solange er das Modell nicht sicher beherrscht. Die T/P/S-Modi sind einfach per Schieberegler an der Fernsteuerung erreichbar.

Eines der wohl markantesten und wichtigsten Features ist Active Track in der Version 2.0. Mit Active Track ist die Mavic 2 in der Lage, ein zuvor festgelegtes Objekt zu verfolgen. Das kann ein Auto sein oder ein Zweirad, ein Skifahrer oder ein Jogger. Manche benutzen dieses Feature z.B. beim Trailrunning in den Bergen und lassen sich so seitlich beim Rennen über die Gipfel verfolgen und filmen. Die Version 2.0 ist hierbei noch einmal deutlich verbessert worden und bietet jetzt nahezu perfektes umfliegen von Hindernissen anhand einer zuvor in Echtzeit berechneten 3D-Umgebungskarte. Active Track funktioniert sogar bis zu 72 km/h, dann aber ohne jeglichen Schutz. Dieses Feature ist so intelligent umgesetzt, dass sogar die mögliche Route des zu verfolgenden Objektes berechnet wird. Verschwindet der Läufer im Wald unter den Bäumen, findet die Mavic 2 ihr Objekt nach dem Erscheinen schnell wieder.

Die 3 Modi „Verfolgen“, „Spotlight“ und „Profil“ erlauben dabei eine ganz persönliche Konfiguration. Während man bei „Verfolgen“ das Objekt aus verschiedenen Winkeln per manueller Steuerung in Szene setzen kann, steuert man bei „Spotlight“ nur die Drohne und die Kamera richtet sich automatisch immer auf das Objekt aus. „Profil“ ist der Wahlmodus für den Trailrunner, da man sich damit super von der Seite in Szene setzen kann und man eben das Profil sieht.

Hier sollte aber eins klar sein!!! Man kann sich nicht selbst verfolgen, das ist viel zu gefährlich, denn man muss jederzeit eingreifen können! Zudem finden sich auch einige Userberichte im Netz, wonach Active Track noch nicht ganz sauber funktioniert und Objekte „verloren“ wurden. Ggf. wird das nächste Firmware-Update die Funktion noch verbessern.

Daneben gibt es noch viele weitere Features wie z.B. POI, mit dem man einen „Point of Interest“ am Bildschirm auswählt, d.h. man fliegt zu einem Gebäude, dass man von oben fotografieren möchte, und die Mavic 2 umkreist es danach, um eine eindrucksvolle Luftaufnahme zu bekommen.

Bei „TapFly“ wählt man einen Zielpunkt am Bildschirm und die Mavic steuert automatisch dorthin. Man kann damit entweder geradeaus oder rückwärts fliegen lassen, wobei es geradeaus auch möglich ist, mit seitlich geschwenkter Kamera an Objekten vorbeizufliegen. Solche „Vorbeiflüge“ mit seitlich geschwenkter Kamera sehen oft sehr gut aus.

Einige nette Quickshots, bekannt aus der Mavic Air, sorgen für Spaß und Likes in sozialen Netzwerken. Diese Modi nennen sich Dronie, Boomergang, Circle, Helix, Rocket, Asteroid etc. und ich habe dazu kleine Beispielaufnahmen gemacht. Der Modus Satellit ist mit Sicherheit der coolste, bei dem die Drohne sich von einem entfernt und dann der Boden zu einer Kugel verschmilzt.

Wer Zeitrafferaufnahmen kennt, wird sich über Hyperlapse freuen. Im Gegensatz zu normalen Zeitrafferaufnahmen, bewegt sich hier die Mavic 2 zusätzlich, während sie die Einzelbilder erstellt. Dazu gibt es dann noch sogar verschiedene Modi, bei der die Mavic 2 bis zu 4 Wegpunkte anfliegt und dort jeweils Einzelbilder erstellt und diese zu einem Video verbindet. Im Modus „free“ kann man dabei die Drohne auch selbst steuern. Im Modus „circle“ fliegt sie einen Kreis um ein vorher festgelegtes Objekt, mit „Course Lock“ legt man eine Strecke fest, bei der entweder das Objekt fixiert wird oder die Strecke ohne Fixierung abgeflogen wird. Die Aufnahmen, die dabei entstehen, sind wirklich beeindruckend.

Die sicherste Drohne seit der Erfindung der Drohne

Wie schon eingangs erwähnt, besitzt die Mavic 2 eine Reihe von Sensoren. Jeweils eine Kamera an der Seite, 2 an der Vorderseite, 2 unten, und 2 hinten. Damit nicht genug, denn sowohl oben als auch an der Unterseite sind noch einmal jeweils ein Infrarotsensor verbaut. 2 LEDs sorgen für sicheres Landen auch bei wenig Licht und die 3 Modi Stativ, Position und Sportmodus erlauben die Nutzung je nach Können des Bedieners. Somit kann der Anfänger damit relativ sicher fliegen und der Profi kommt im Sportmodus dennoch auf seine Kosten.

Man sollte aber noch wissen, dass die seitlichen Sensoren nur im Stativmodus und beim Active Tracking aktiv sind. Alle Sensoren arbeiten zudem nur in bestimmten Geschwindigkeitsgrenzen. So reagieren die vorderen Sensoren nur bis ca. 50 km/h, die hinteren versagen schon bei 43 km/h und seitlich ist bei 28,8 km/h Schluss.

Kommen dann Hindernisse in den Weg, hilft das Advanced Pilot Assistance System (APAS), indem es Hindernissen, teils sogar vorausschauend ausweicht. Im Modus Active Tracking wird so z.B. eine 3D Karte vom Gelände erstellt und dementsprechend die örtlichen Begebenheiten beim Flug berücksichtigt.

Wenn es mal brenzlig wird, muss man keine Angst haben. Die Return-to-Home Funktion bringt das Modell auf Knopfdruck sicher zum Startplatz, da ja vor dem Start schon dessen Position per GPS abgespeichert wurde. Das ist auch hilfreich, wenn man versehentlich außerhalb der Sichtweite geflogen ist. Während des Rückflugs piept die Fernsteuerung aber sehr penetrant. Die Dauer für den Rückflug wird zudem permanent mit der Akkulaufzeit verglichen. Ist der sichere Rückflug gefährdet, ertönt ein Signal und wenn man darauf nicht reagiert, findet ebenfalls eine automatische Rückkehr statt. Auch bei Signalverlust beginnt nach 3 Sekunden die Rückkehr. Man kann in allen 3 Fällen die Rückkehr durch manuelles eingreifen auch wieder stoppen.

Reichweite – wie weit ist weit?

In Deutschland ist das weniger ein Thema. Ein paar 100 m Sichtweite sind erlaubt und maximal 100 m Höhe. Da reicht jedes Modell aus. Da man aber mit einer 2. Person, die immer im Sichtbereich bleibt, auch Langstreckenflüge absolvieren darf, ist FPV schon denkbar. Viele Drohnen nutzen WLAN, was aber recht störanfällig ist und auch im 2,4 Ghz-Bereich wachsen die Netze, so dass man kaum noch freie Kanäle findet, wenn man sich nahe an besiedelten Gebieten befindet.

OcoSync 2 heißt das Zauberwort. Es handelt sich dabei um ein sehr intelligentes WLAN im 2,4 Ghz und 5 Ghz-Bereich. Mit nunmehr 8 km Reichweite im FCC und 5 km im CE (Europa) Modus, ist man jederzeit gut dabei. Selbst wer nicht so weit fliegt, gewinnt dadurch einfach ein Plus an Übertragungsstabilität, denn viele Modelle machen schon bei 500 m Probleme, die Mavic 2 Modelle keineswegs. Vor allem bei Hindernissen im Weg spielt OcuSync 2 seine Vorteile voll aus. Wichtig ist auch die Übertragungsgeschwindigkeit, denn was nützt es, wenn das Bild ewige Zeit später ankommt und im schlimmsten Fall nur noch zu sehen ist, wie das Modell crasht. Bei 120-130 ms Latenz sollte das kein Problem mehr sein. Beim Vorgänger lag diese noch bei bis zu 170 ms.

Vorsicht: Es gibt Berichte im Netz, nach dem mit dem iPhone 6 so hohe Latenzen auftreten (Fehlermeldung Prozessorüberlastung!), dass manchem schon die Mavic 2 gegen eine Wand gecrasht ist.

Und jetzt nochmal langsam: Man kann auf eine Entfernung von bis zu 8 km einen Videostream in FullHD bei einer Latenz von 120-130 ms genießen. Unglaublich oder? Das Video wird dabei auch auf dem Smartphone aufgenommen, so hat man es quasi doppelt, wenn auch nur in FullHD. Für Facebook und Co reicht das allemal, wenn man gleich nach dem Flug die Videos hochladen kann. Bei den Quickshots funktioniert das aber nur teilweise, so wurde bei mir der Quickshot „Asteroid“ nicht auf dem Smartphone abgelegt, sondern auf der Speicherkarte.

Fliegen bis der Arzt kommt – Akkulaufzeit

Der Akku benötigt etwa 90 Minuten für eine volle Ladung. Dann sind lt. DJI 31 Minuten möglich, 2 mehr als bei der Mavic 1. Bei mir waren es immer zwischen 26 und 28 Minuten, was vollkommen ausreichend war. Eher wollte ich schon einen Flug früher abbrechen, weil ich genug gefilmt hatte und konnte dann noch ein paar Runden drehen, um den Akku zu leeren. Im Vergleich mit der Mavic Air ist das enorm, denn sie schafft gerade mal nur um 16 Minuten.

Die Fernbedienung besitzt ebenfalls einen fast 4000 mAh starken Akku. Das reicht für gut 4-5 Flüge. Beide kann man gleichzeitig aufladen, dazu auch noch ein Smartphone, dank des gut durchdachten Ladegeräts.

Der Akkuzustand wird mehrfach angezeigt, sowohl in der App als auch auf dem Display der Fernbedienung. Auf Knopfdruck zeigen Drohnenakku und Fernbedienung auch im ausgeschalteten Zustand die Restlaufzeit an. Beim Drohnenakku sind dazu 4 grüne LEDs in Kreisform vorhanden, so dass die Anzeige in 25% Schritten erfolgt.

Bei den Akkus sollte man noch wissen, dass man sie bei längerer Nichtbenutzung NICHT voll aufladen sollte, sondern nur zu 40-50%. Das gilt auch für Reisen. Hier habe ich mir 3 feuerfeste Taschen bestellt, auch wenn das nicht Pflicht ist bei Flügen, es zeugt von gutem Willen und stimmt die Kontrolleure an den Sicherheitskontrollen bestimmt milde.

Fernbedienung und App

Die Fernbedienung ist mit ca. 300 g recht schwer, macht gerade deswegen aber auch einen sehr stabilen Eindruck. Kein Vergleich mit Fernbedienungen aus dem Segment der Billigdrohnen. Im Gegensatz zur Mavic Air besitzt sie ein Display. Über die Notwendigkeit kann man sich streiten, ich finde es praktisch, gerade auch bei Sonneneinstrahlung, da es deutlich besser ablesbar ist als mein Smartphone-Display.

Der 3950 mAh Stunden Akku braucht 2 Stunden für eine volle Aufladung. In meinem ersten Test konnte ich damit die Mavic 2 Pro gut 2 Stunden verwenden. Das ist weniger, als ich erwartet hatte, reicht auf der anderen Seite aber locker aus, um 3 Akkus leer zu fliegen. Das liegt auch daran, dass während der Verwendung des Smartphones im Halter dieses mit 500 mA permanent geladen wird. So fungiert die Fernbedienung unfreiwillig als Powerbank. Leider kann man das wohl auch nirgends abschalten.

Praktisch ist der untere USB-Anschluss. Daran kann man nämlich auch ein großes Tablet anschließen, wobei das dann nicht mehr so kompakt ist, da es im Augenblick noch keine passenden Halterungen gibt. Wer jetzt denkt, man könne über die 2 USB-Anschlüsse auch 2 Geräte anschließen. Nein, das ist nicht möglich.

Mir reicht mein 6“ Smartphone-Display aus. Was mich jedoch stört ist, dass ich die Schutzhülle vorm Einlegen entfernen muss. Der Einschub ist zu schmal, um mein Huawei P10 Pro mit Hülle einzulegen.

Es ist auch möglich 2 Fernbedienungen mit der Mavic 2 zu koppeln. So kann sich eine Person nur aufs Fliegen konzentrieren, während die andere Person ausschließlich mit der Kamera beschäftigt ist.

Auch in der Fernsteuerung befindet sich ein Micro-Prozessor, denn selbst diese besitzt einen Lüfter.

Die Tasten sind überschaubar. Die Pause Taste dient dazu, im Notfall den Flug abzubrechen, die Drohne stoppt sofort. Die Return-to-Home Taste leitet einen gesicherten Rückflug ein, dazu muss sie jedoch etwas länger gehalten werden, ein kurzer Druck reicht nicht aus. Mit den seitlichen Flugmodustasten, kann jederzeit der Flugmodi schnell geändert werden.

Die beiden Rädchen an der Seite sind ausschließlich der Kamera vorbehalten. Mit dem linken Rädchen verstellt man die Neigung des Gimbals. Es ist Berührungssensitiv, soll heißen, je nach Schnelligkeit mit der man an dem Rädchen dreht, bewegt sich auch der Gimbal schnell oder langsam. So kann man entweder schnell auf eine gewünschte Position schwenken oder einfach langsam, als filmischer Effekt, nach unten oder oben schwenken, wenn man ein Objekt überfliegt und die Perspektive ändern möchte. Das gegenüberliegende Rädchen dient dazu, die Kameraeinstellungen im jeweiligen Kameramodus zu steuern, also Helligkeit, Blende, Verschlusszeit oder ISO-Wert.

Die unteren Funktionstasten können frei belegt werden, links ist im Auslieferungszustand die Funktion „Autofokus zentrieren“ verknüpft.

Der kleine Joystick im Display besitzt auch diverse Funktionen. So lässt sich damit eine blitzschnelle 90° Drehung des Gimbals nach unten erreichen, ganz wie bei einem flotten Schnitt.

Das Display selber ist sehr informativ. Es zeigt viele Parameter an, so z.B. den Akkustand der Drohne, aber auch den Akkustand der Fernsteuerung, sowie aktuelle Flugparameter wie Höhe, Entfernung, Geschwindigkeit oder GPS-Signal. Auch die Kameraeinstellungen sind dort teilweise zu finden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man muss nicht zwingend beide Displays im Blick behalten. Wenn man möchte, reicht allein der Blick auf das Display der Fernsteuerung.

Innerhalb der App gibt es noch zahlreiche weitere Einstellmöglichkeiten. Hierüber kann auch die Funktion einzelner Tasten angepasst und verändert werden. Hier lassen sich die verschiedenen Features wie Hyperlapse, Quickshots etc. auswählen. Die Parameter wie Blende, Belichtung, Kameramodi etc. sind ebenfalls nur über die App auswählbar. Es ist also nicht möglich, die Mavic 2 nur mittels der Fernsteuerung zu bedienen. Die App wird zwingend gebraucht, da ja damit auch die GPS Daten übermittelt werden.

Die App kann aber auch mehr. So ist es möglich, im Anschluss an einen Flug, die gedrehten Videos zu bearbeiten. Die Funktionen sind zwar nur rudimentär und können keine professionelle Bearbeitung am PC ersetzen, aber fürs teilen in den sozialen Netzwerken reicht es aus. So lassen sich die Videos kürzen, mit Effekten verschönern und auch Musik unterlegen. Die Ergebnisse sind schon recht ansehnlich.

Damit nicht genug. Es ist auch ein Simulator in dem Menüpunkt „Academy“ enthalten. Hierüber startet man einen vollwertigen Drohnensimulator, den man dann mit der Fernsteuerung bedienen kann. Mit vollwertig meine ich, dass auch die Flugparameter der Simulation im Display der Fernbedienung angezeigt werden. So ist ein Flug mit einem Simulator absolut realistisch. Für Anfänger auf jeden Fall empfehlenswert oder aber auch bei schlechtem Wetter. Der Simulator ist nicht nur lehrreich, sondern macht auch jede Menge Spaß.

Die Flugdaten werden komplett gespeichert, nicht nur die Routen, sondern absolut ALLES. Jeder Tastendruck, jede Warnmeldung, Höhe und Distanz, alles wird aufgezeichnet.

Dadurch kann man später jeden einzelnen Flug analysieren und sich anschauen, was man falsch gemacht hat oder richtig. Freilich wird DJI diese Daten auch interessieren. Im Garantiefall wird man so schnell herausfinden, ob ein Benutzerfehler oder ein technischer Fehler vorgelegen hat. Die Karten kann man auch herunterladen, so dass man Datenrate spart, wenn man im Urlaub ist oder einen ungünstigen Datentarif besitzt.

Interessant ist die Option „Meine Drohne finden“. Hier wird die letzte Position gespeichert. Stürzt die Mavic 2 irgendwo im Wald ab, würde man sie so kaum mehr finden. Dank dieser Funktion, wird die letzte Position angezeigt. Das ist auch insofern wichtig, das die DJI Care Refresh Vollkasko die Einsendung eines defekten Modells verlangt. Ein verlorenes Modell wird nicht ersetzt.

Wer viel in sozialen Netzwerken unterwegs ist, wird die Funktion des Livestreams schätzen. Richtig gelesen, es ist tatsächlich möglich, während des Flugs das Kamerabild auf Facebook und Co. Live zu streamen!

Ein wilder Schwarm Wespen? Wie laut ist die Mavic 2 ?

Ich führe jetzt keinen DB-Test durch, davon gibt es im Netz genug. Über deren Sinn und Unsinn kann man sich streiten, ich halte davon nichts. Misst man den Schall, wird dabei die Frequenz nicht wirklich berücksichtigt. Ein lautes, niederfrequentes Brummen kann angenehmer wirken, als ein leises quietschen. Die Mavic Air ist objektiv lauter als die Mavic 2 und 1, da sie kleinere Propeller besitzt und diese hochfrequenter drehen. So klingt sie wie ein wilder Schwarm Wespen und erregt schon beim Start sicher die Aufmerksamkeit der Umgebung.

Die Mavic 1 und 2 Modelle sind leiser, da sie größere Propeller besitzen und ein sinusförmiger Drezahlregler implementiert ist. DB-mässig liegen sie nicht weit auseinander, aber man hört den Unterschied. Die Mavic 2 klingt einfach angenehmer und dezenter.

Einrichtung – Nicht ganz problemfrei

Bevor man überhaupt loslegt, sollte man Fernsteuerung und Akku laden. Beides kann man mit dem Netzteil gleichzeitig erledigen. Für den Akku enthält es ein Kabel mit einem Spezialstecker, ein ausklappbares micro-USB-Kabel an der Seite dient dazu, gleichzeitig die Fernsteuerung zu laden. Dieses wird an der linken Seite der Fernbedienung angeschlossen, dort, wo auch das Smartphone verbunden wird.

Nach dem Landen, kann man sich durch den QuickStart Guide hangeln, was mir aber allein nicht geholfen hat. Wer es noch nicht gemacht hat, sollte jetzt die DJI GO 4 App installieren, die mit stolzen 236 MB daher kommt. Diese führt ähnlich wie der QuickStart Guide in 4 Schritten durch die Installation.

Im nächsten Schritt wird die Mavic 2 Pro eingeschaltet. Zuvor muss man aber unbedingt die Gimbal-Abdeckung entfernen, die etwas kompliziert oben mit einer beweglichen Klappe eingehängt ist. Ansonsten kann die Kamera beim Einschalten und initialisieren beschädigt werden. Nun betätigt man den Knopf am Akku einmal kurz und dann lang. Das alleinige kurze Drücken dient dazu, den Ladezustand anzuzeigen. Die Motoren zucken einmal kurz und die Kamera initialisiert sich.

Dann geht es an die Fernbedienung. Wer kein iPhone besitzt, muss aber zunächst das Kabel am seitlichen Klapphalter tauschen. Der Smartphone Stecker befindet sich in einer beweglichen Schiene. Dummerweise ist diese bei dem Android Kabel größer, so dass man dieses kleine, bewegliche Teil aushebeln muss. Das ist nicht ganz so einfach. Nun kann man das passende Kabel mit dem Halter am Stecker in die Schiene hineindrücken und verbindet es mit der Fernsteuerung am Ladeanschluss an der Seite. Die Fernbedienung wird ebenfalls mit einem kurzen und langen Druck danach eingeschaltet.

Nun klemmt man das Smartphone in die Halterung und achtet darauf, dass der Stecker auch richtig sitzt.

Nachdem die App die Mavic 2 Pro gefunden hat, wird diese automatisch gestartet und man wird durch den Initialisierungsprozess geführt. Hierbei kann man den Steuerungsmodus, also die Tastenbelegung wählen, bekommt die Anzeigen auf dem Display der Fernsteuerung erklärt, kann die Maßeinheit auswählen und den Anfängermodus auswählen, was für den ersten Versuch durchaus zu empfehlen ist. Dadurch werden einige Beschränkungen gesetzt. Alles andere habe ich ebenfalls auf dem Standard belassen, also metrisches System mit m/s und Steuerungsmodus 2. Nun kann und muss man bei DJI ein Benutzerkonto einrichten, welches für die einmalige, zwingende Registrierung erforderlich ist! In diesem Schritt kann man auch DJI Care Refresh für 129 EUR dazu kaufen, wozu ich unbedingt rate. Dadurch hat man eine Vollkaskoversicherung, bei der man auch bei einem selbst verschuldeten Unfall ohne Vorsatz gegen eine einmalige Gebühr von 99 EUR bzw. beim 2. Mal 119 EUR, die Mavic 2 Pro ersetzt bekommt. Der Kauf muss vor dem ersten Flug und spätestens 48 Stunden nach der Registrierung erfolgen. Danach ist der Kauf nur noch schwierig mit einem Videobeweis möglich. Damit soll der einwandfreie Zustand der Drohne dokumentiert werden. Danach bekommt man auch noch einige Hinweise über die Plakettenpflicht und Vorschläge für deren Montage angezeigt. Im letzten Schritt, nach erfolgter Aktivierung, kann man in die sog. „Akademy“ wechseln und Flüge simulieren, was für Anfänger ratsam ist.

Bei mir brach der Paypal Bezahlvorgang ab und ich konnte DJI Care nicht noch einmal ordern, da die Seriennummer schon bekannt war. Dazu geht man in seine Kontoeinstellungen (in der App) und findet dann die Bestellung wieder, so dass man die Bezahlung noch einmal neu starten kann. Auf dem ersten Blick sieht man das nicht und denkt, man müsste den Bestellvorgang erneut starten.

Nun steht ein Firmwareupdate ein. Nicht nur eines, gleich mehrere. Die Fly-Safe-Datenbank mit den Infos zu den Flugverbotszonen muss zuerst aktualisiert werden, aber auch die Fernsteuerung, der intelligente Akku und die Drohne selber. Das soll alles über die App klappen, tat es bei mir aber nicht. Das Update brach immer wieder ab, egal ob im WLAN oder mit LTE. Nach etwas Recherche fand ich die Lösung: Die Software DJI Assistent 2, die man bei DJI herunterladen kann. Hat man sie installiert, schließt man die Fernbedienung an, die dann von der Software erkannt wird. Damit lief das Update ohne Probleme.Die Software bietet aber noch deutlich mehr. Sie enthält ebenfalls einen Simulator für den PC, bietet die Möglichkeit, die Logs lokal zu speichern, die Mavic 2 auf Werkseinstellungen zurückzusetzen oder zu kalibieren. Neben der Mavic 2 Pro, kann man auch die Fernsteuerung updaten und diverse Dinge konfigurieren.

Ich musste im Anschluss die Software noch einmal neu starten, damit die Mavic 2 Pro erkannt wurde. Auch hier lief das Update ohne Probleme durch. Es dauerte gut 30 Minuten und die Drohne wurde einige Male automatisch ein- und ausgeschaltet. Man sollte schauen, dass sie frei steht, da auch die Kamera mehrfach neu initialisiert wird.

Nun hatte ich alles wieder verbunden und eingeschaltet und es gab noch ein weiteres Update zur Fernsteuerung über die App. Dieses machte aber keine Probleme.

Wer noch weitere Akkus besitzt, sollte diese auch alle einmal in die Mavic 2 Pro einlegen. Warum? Diese besitzen auch eine intelligente Software und Mikrochips und müssen auf die Firmware der Drohne abgestimmt sein. Beim Wechsel der Akkus sollte dann auch ein Hinweis zu einem Firmware Update in der App erscheinen, so dass man auch diese aktualisieren kann.

Nun erst befestigt man die Propeller. Klappt man die Arme aus, sieht man, das diese an der Propelleraufnahme farblich (weiß) gekennzeichnet sind. Die weiße Kennzeichnung gehört somit zu einem oben weiß gekennzeichneten Propeller. Der Propeller besitzt dort einen weißen Ring um die Bohrung. Die übrigen beiden Propeller besitzen keine Kennzeichnung, genau wie die zugehörigen Aufnahmen am Motor.Die Propeller sollte man zur Sicherheit aber erst nach kompletter Initialisierung und Abschluss aller Firmware Updates anbringen. Dazu drückt man den Propeller kurz an, dreht ihn und hält dabei den Motor fest, damit er sich nicht mitdreht. Schon rastet er ein. Scheinbar kann man diese auch nicht falsch montieren, da die Dicke der Nasen zum Einrasten unterschiedlich ist.

Im Garten sollte der Testflug stattfinden. Die Drohne stellte ich auf eine Fußmatte, damit der trockene Staub beim Starten nicht die Kamera verschmutzt. Aber es kam eine weitere Fehlermeldung: GPS Signal nicht gefunden! Hier hilft Kalibrieren, indem man im Smartphone-Display auf die Meldung tippt. Durch diesen Prozess wird man angeleitet. Dazu dreht man die Mavic 2 Pro einmal um 360 Grad um die eigene Achse, dann dasselbe hochkant mit der Kamera auf den Boden zeigend. Danach war sie endlich startbereit.

Für den ersten Test wählte ich den Stativmodus, da ich die Drohne nur mal kurz abheben lassen wollte. Das war auch gut so. Sie hob ab und blieb auf 1 Meter Höhe wie angenagelt in der Luft stehen.

Dann begann es stark zu regnen. Also landete ich flott und für den Tag war das Thema erst einmal erledigt.

Abheben – Mein erster Flug

Am nächsten Tag sah es schon besser aus. Nach dem Spiel meiner Lieblingsmannschaft, man sieht es am Trikot ;-)), ging es mit meinem Sohn zusammen auf die Wiese. Er war von Anfang an immer bei meinen ersten Drohnenflügen dabei. Von unserem Haus sind es glücklicherweise nur ein paar Meter bis ins freie Feld. Aufpassen muss man wegen einer Schnellstraße und es gibt auch einen großen Bauernhof mit Tieren und ein Naturschutzgebiet. Meine App zeigte mir aber an, dass ich im Umkreis meines Standorts fliegen darf, nur eben nicht weit davon weg.

Also Fernsteuerung und Mavic 2 Pro nacheinander einschalten, was immer wichtig ist, denn die Drohne sollte nach dem einschalten immer Kontakt zur Fernsteuerung aufnehmen können, da sonst die Drohne möglicherweise unkontrolliert abheben kann. Es muss nicht sein, dass das bei den neuen Modellen immer noch so ist, aber ich habe es so gelernt und gebe es so weiter.

An der rechten Seite befindet sich der Schalter für die Flumodi T, P und S. Wie schon erwähnt: S bedeutet Sport ohne Hinderniserkennung, T Stativmodus und P ist der „normale“ Flugmodus mit Hinderniserkennung, allerdings nicht an den Seiten. Ggf. wird das noch per Firmware nachgeholt, denn technische Gründe, das nicht zu tun, sehe ich im Moment nicht.

Nach dem Abheben, zunächst im T-Modus, bleibt die Drohne auf 1 m Höhe tatsächlich wie angenagelt stehen. Man kann per Controller starten, indem man den rechten Controller nach oben lenkt, oder man nutzt das Display und tippt auf das „Abheben“- Symbol oben links.

Nun kann man im T-Modus bequem erst einmal ein Gefühl für das Modell entwickeln und ein paar langsame Runden drehen und sich an die Steuerung gewöhnen. Da hier alle Sensoren aktiv sind, kann nichts schief gehen. Die Steigleistung ist gering, aber dadurch, dass die Mavic 2 Pro sehr träge reagiert, sind tolle Kamerafahrten möglich.

Als erfahrener Drohnenpilot war mir das natürlich schnell langweilig und ich wechselte in den P Modus. Hier reagiert die Mavic 2 Pro schon sehr flott und die Steigleistung ist schon enorm.

Bevor ich ein paar Runden im Sportmodus S probierte, testete ich die Quickshot Modi alle durch. Auch die Mavic 2 Pro besitzt den aus der Air bekannten Modus Asteroid. Ein Mal bekam ich dann schon einen Schweißausbruch. Im Boomerang Modus war ein Schild im Weg und die Mavic 2 steuerte drauf zu, um aber kurz davor mit einer Fehlermeldung stoppen. So ist man sicher unterwegs, auch als Anfänger.

Hier ein paar Videos der verschiedenen Modi.

Asteroid:

Boomerang:

Circle:

Rocket:

Dronie:

Im Anschluss flog ich etwas höher und probierte im T-Modus eine 360° Kamerafahrt aus, um meinen Wohnort und die Umgebung von oben zu betrachten. Das sah richtig toll aus und man konnte auch überall die braunen Stellen gut sehen, die durch die extreme Hitze entstanden sind.

Zum Sportmodus kam es dann nicht mehr. Nach ca. 20 Minuten ging dann die „Reserve“-Warnung an. Ich hatte zwar noch mehr als 6 Minuten, aber ich machte mich langsam an die Rückkehr, einfach zur Sicherheit, um nicht schon am ersten Tag alle Grenzen auszureizen. Ich wählte die manuelle Landung, direkt auf dem Asphalt und es war kein Problem, die Mavic 2 Pro butterweich auf dem Weg aufzusetzen. Die Return-to- Home Funktion ist zwar nett, aber ich empfehle, sie nicht standardmäßig zu benutzen, denn damit lernt man nichts. Nur im Notfall macht es Sinn oder bei beengten Verhältnissen, wenn man sich die Landung nicht mehr zutraut.

Mein erster Eindruck: Für Anfänger ist die Mavic 2 Pro absolut geeignet. Wenn man vorsichtig ist, kann man nichts falsch oder kaputt machen und sich langsam aber sicher an kompliziertere Flugmanöver herantasten.

Kameraqualität nach den ersten Flügen

Dieser Punkt steht hier ziemlich am Schluss, denn man sollte natürlich erst einmal das Modell gut kennenlernen, bevor man sich mit der Kamera beschäftigt. Ich habe einige Beispielbilder gemacht, auch bei wenig Licht am frühen Morgen bei Sonnenaufgang. Die Qualität kommt natürlich nicht an eine „normale“ Kamera mit 1“ Sensor heran, da diese ja ein größeres und besseres Objektiv besitzt. Dennoch: Die Bildqualität ist sehr gut. Wo andere Drohnen ab ISO 200 keine brauchbaren Bilder mehr liefern, kann man hier bis ISO 400 noch gute Ergebnisse erwarten. Theoretisch wäre sogar ISO 3200 möglich, aber das ist eben nur theoretisch, denn die Aufnahmen beginnen ab ISO 400 schon etwas zu rauschen. Die Farbtreue ist sehr gut und auch die Schärfe ist bis in die Ecken knackig, ohne erkennbare Verzerrungen. Bei viel Licht sind die Aufnahmen nicht mehr von meiner Panasonic FZ 1000 zu unterscheiden.

Die Videoqualität ist über jeden Zweifel erhaben. Ich habe noch keine Videos nachbearbeitet, aber schon Out Of the Box ist das Material absolut brauchbar und die 4K Videos sehen auf einem UHD Fernseher sehr beeindruckend aus. Auch bei Schwenks und flotten Kamerafahrten im Sportmodus ruckeln die Videos bei mir nicht, sofern man die 180° Regel beachtet. Dazu beim Thema ND-Filter mehr.

Für wirklich gute Aufnahmen, sollte man einige Regeln beachten, was Kameraeinstellung und Flugverhalten angeht. Hier möchte ich das Rad nicht neu erfinden und verweise auf das tolle Tutorial mit den Top 10 für professionelle Drohnenvideos von Arthur Kunze bei YouTube:

Die Nachbearbeitung von Videos, die im 10 Bit Dlog-M Profil aufgenommen wurden, ist nicht unbedingt extrem aufwändig, außer das es leistungsfähiger Hardware bedarf. Notwendig ist es allemal, denn die Videos schauen auf dem ersten Blick flau aus. Man kann nun das ganze selbst aufwändig umrechnen oder man bedient sich fertiger LUT (Lookup-Tabellen), die quasi die Farbwerte im Original in die optimalen Farbwerte umrechnen. DJI bietet selbst solche Tabellen für seine Modelle an. Das macht es einfach, aber muss nicht bedeuten, dass die Ergebnisse gut sind. Manchmal ist es besser, von Spezialisten erstelle LUTs käuflich zu erwerben. Die LUTs von DJI sind angekündigt, aber noch nicht verfügbar.

Firmwareupdates und fehlende Features

Das ist ein Punkt mit Verbesserungsbedarf. Es fehlen schon noch einige Features. So z.B. das Precision Landing, welches noch implementiert werden soll. Gerade wenn man auf einem Steg starten und landen möchte, wird die Mavic 2 unter Umständen baden gehen. Aktuell sind die Abweichungen bei mir gut um ca. 1,5 m. Das ist viel zu viel und muss dringend nachgebessert werden.

Andere Features, wie die Gestensteuerung, werden vermutlich nicht nachgereicht sind auch eher nur Gimmicks, die für verspielte Menschen wichtig sind.

Das erste Firmware Update  v01.00.00.00 vom 23.8.2018 war schon zum Verkaufsstart verfügbar und fixt grundlegende Dinge, wie z.B. die Freischaltung des Hyperlapse Modus oder die Notlandefunktion bei schwacher Batterie. Ich gehe davon aus, dass weitere Updates in Kürze folgen. Man darf gespannt sein.

Hier die Anmerkungen von DJI zum ersten Firmwareupdate:

Overview:
Date:                                2018.08.23
Aircraft Firmware:            v01.00.00.00
DJI GO 4 App iOS :         v4.3.0
DJI GO 4 App Android:    v4.3.0

What’s New?
Added Hyperlapse mode, including four sub-modes: Free, Circle, Course Lock, and Waypoints.
Added Dolly Zoom sub-mode for QuickShots (Mavic 2 Zoom only).
Added Enhanced HDR and HyperLight shooting modes.
Added Super Resolution sub-mode for Panorama(Mavic 2 Zoom only).
Added 2x digital zoom (Mavic 2 Zoom only. Available when recording video in 1080p 24/25/30 fps).
Added Emergency RTH and Emergency Landing for Low Battery RTH.
Adjusted the low battery warning level to 25%. ·
Improved stability for POI  by optimizing the way the location of the subject is measured (Mavic 2 Zoom only).
Fixed the occasional issue in Panorama where the camera was unable to take a photo and improved the overall photo quality in Panorama.
Fixed the issue where the aircraft would move unexpectedly due to compass interference.
Fixed the occasional issue where the gimbal would not recenter after exiting QuickShots.
Fixed the AE flicker issue (Mavic 2 Pro only) and green point issue  (Mavic 2 Zoom only). Improved the overall photo quality of both Mavic 2 Pro/Zoom.
Optimized the performance of the Vision Systems.
Added 2 m minimum flight altitude to ActiveTrack 2.0.
Fixed the occasional issue in QuickShots where the camera was unable to record a video and improved the overall video quality in QuickShots.

Notes:
Please note that there is no minimum flight altitude when the speed is fixed in the Free sub-mode of Hyperlapse. Be sure to fly with caution.

Nützliches Zubehör – Was nicht fehlen sollte

Fly more Kit – Spart viel Geld!


Ein Akku ist natürlich zu wenig, besonders auf Reisen. Da ein Akku 120 EUR kostet und man auf jeden Fall 2 zusätzliche Akkus braucht, schlägt das schon mit 240 EUR zu Buche. Dazu noch eine passende Tasche (90 EUR), damit die Mavic 2 gut geschützt aufbewahrt ist, ein KFZ-Lader (80 EUR) für unterwegs im Auto, ein Lade-Hub (42 EUR) für bis zu 4 Akkus, 2 Paare Ersatzpropeller (24 EUR) und ein Powerbank-Adapter (20 EUR), mit dem der Akku als Powerbank für 2 USB Geräte verwendet werden kann.Es sei angemerkt, dass der Ladehub die Akkus nicht gleichzeitig lädt, sondern nacheinander, man spart lediglich das umstecken. Auf dem ersten Blick vielleicht ein unsinniges Zubehör, aber wenn man über Nacht 4 Akkus aufladen möchte, ist das schon praktisch, da man nicht 3 Mal umstecken muss und am nächsten Morgen 4 volle Akkus hat. Das KFZ-Ladegerät ist auf jeden Fall empfehlenswert, auf der einen Seite, um die Akkus im Auto zu laden oder eben auch 2 Akkus dann doch gleichzeitig, einer im KFZ-Lader und der andere am Netz. Der Powerbank Adapter schafft bei 5 Volt jeweils 2,1 A Ladestrom und macht auch Sinn, um im Notfall das Smartphone wieder aufladen zu können und man muss auch keine zusätzliche Powerbank herumschleppen.

Im Einzelkauf liegt man so bei ca. 500 EUR. Das Fly More Pack gibt es aber schon um die ca. 300 EUR und lohnt sich damit allemal.

Die Tasche zu packen stellt allerdings eine kleine Herausforderung dar. Die Mavic 2 Pro wird in das rechte Fach mit dem Gimbal nach unten gepackt. Links packt man den Akku längs unter die Klappe, also direkt am Boden der Tasche. 2 Akkus passen zwar auch quer hinein, aber dann ist es nicht mehr möglich, die Mavic 2 Pro rechts unterzubringen, weil die Tiefe dann nicht mehr reicht. Der 2. Akku wird hinten auf der Abdeckung platziert und vorne dann die Fernbedienung. Diese steht etwas heraus, aber durch die Luft im Deckel, schließt dieser dennoch. In der vorderen Reißverschlusstasche lassen sich gut die Propeller unterbringen. Das kleine Fach am Deckel nehme ich für meinen Kleinkram wie SD Karte und kleine Kabel her. Das Ladegerät passt leider nicht hinein, aber das ist soweit OK, denn unterwegs braucht man das mit 3 Akkus sowieso nicht und eine Steckdose wird im Gelände auch nicht zu finden sein.

Lediglich bei der Urlaubsreise wäre es schön gewesen, das Ladegerät so noch im Handgepäck verstauen zu können. Es gibt zwar auch größere Taschen, wo auch das Ladegerät hinein passt, aber diese sind dann nicht mehr so kompakt.

Das Landepad – Hier scheiden sich die Geister

Da es in Malta recht trocken und staubig ist, so wie in Deutschland ja auch, würde bei einem Start auf Fels oder Sand jede Menge Dreck aufgewirbelt. Deswegen habe ich mir vorbeugend ein faltbares Landepad bestellt. Für etwas mehr als 12 EUR bekommt man ein beidseitig markiertes Landepad (Vorderseite Orange und blau auf der Rückseite), bestehend aus stabiler Kunstfaser. Enthalten sind auch 3 Plastikheringe zur Fixierung am Boden und diverse Aufkleber.Das Pad wird in einer kleinen Tasche mit ca. 30 cm Durchmesser geliefertund faltet sich beim Herausnehmen automatisch auf 80 cm Durchmesser auf. Der Stoff ist zwar dünn, aber der Rahmen aus stabilem Fieberglas, so dass das Pad seine Form behält. Es wird durch ein Verdrehen einfach wieder zusammengefaltet. Die Größe reicht für die Mavic 2 Pro locker aus und sowohl Staub und Dreck, als auch hohes Gras stellen kein Problem mehr da.

Durch die Markierung wird der Landeplatz vermutlich auch besser von der Sensorik der Mavic 2 Pro erkannt. Ich hatte es einige Male ausprobiert und bin damit sehr zufrieden. Gerade die empfindliche Kameraelektronik sollte gut vor Staub und Schmutz geschützt sein.

Verlängertes Landegestell von PGYTech

Auch dieses Zubehör kostet nur ein paar Euro. Es besteht aus 4 aufsteckbaren Füßen. Die vorderen Füße werden einfach in die bestehenden Füße eingesteckt. Die hinteren besitzen eine Halteklammer für den Propellerarm. So gewinnt die Mavic 2 Pro 4 cm an Höhe. Ohne Landegestell befindet sich der Gimbal schon extrem nah am Boden und durch hartes aufsetzen auf felsigem Gelände besteht die Gefahr, das er beschädigt wird. Mit den jetzt dazu gewonnen 4 cm an Bodenfreiheit, habe ich ein sichereres Gefühl. Die Flugeigenschaften werden dadurch nicht beeinflusst. Das gilt auch für die Empfangsstärke. Ich hatte zunächst etwas Sorge, da die WLAN Antennen in den vorderen Füßen untergebracht sind, aber ich konnte keine Verschlechterung des Signals feststellen.

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Die Füße sind mit wenigen, einfachen Handgriffen montiert und ebenso schnell wieder entfernt.

ND Filter – Braucht man sowas? Die Blende ist doch variabel

Ich nutze ND Filter im Rahmen der Fotografie mit meiner Panasonic Lumix FZ1000. Bei einem ND Filter handelt es sich, vereinfacht ausgedrückt, um eine Sonnenbrille fürs Objektiv. Je nach Stärke des ND Filters, wird das einfallende Licht mehr oder weniger stark reduziert. Weniger Licht ermöglicht längere Belichtungszeiten bei offener Blende. Somit erreicht man „fiktive“ vielfache der Blendenöffnung, die eine normale Kamera bietet. Durch die längere Belichtung wird das Bild verfremdet, d.h. auf dem Foto sieht die Umgebung anders aus als sie tatsächlich ist und ohne ND Filter festgehalten worden wäre.

Man nutzt diese Filter, um Effekte zu erzeugen. So kann man ein Bild auch bei Tageslicht mehrere Sekunden belichten, ohne das es zu hell und überbelichtet wird. Ein Bachlauf bekommt so einen weichen Charakter und „verschwimmt“, d.h. die Details wie Tropfen etc. verschwinden aus dem Bild. Gleiches gilt bei Landschafts- oder Architekturaufnahmen. Menschen, Autos oder andere bewegliche Objekte können so absichtlich aus dem Bild entfernt werden, welches dann aber eben anders wirkt. Auch Portraitfotografie ist so selbst bei viel Licht und offener Blende möglich.

Bei Drohnen entfallen diese Nutzungsmöglichkeiten, da man damit keine Langzeitbelichtungen ohne Verwackler erzeugen kann. Wozu dann also ND Filter für eine Drohne kaufen? Die meisten Modelle besitzen, im Gegensatz zu einer Digitalkamera, eine feste, offene Blende von 2,8. Bei viel Licht, würd eine Kamera die Blende schließen und zeitgleich kürzer belichten. Das können herkömmliche Drohnenkameras aber nicht. Abhilfe schafft auch hier in ND Filter, der sozusagen die geschlossener Blende simuliert. So kann man auch bei Tageslicht bei normaler Belichtung Fotos schießen, die nicht zu hell sind.

Die Mavic 2 Pro besitzt eine verstellbare Blende von F 2.8 bis F 11. Wozu dann hier ein ND Filter? Die Frage hatte ich mir auch gestellt und bin nach Recherche im Netz zu dem Schluss gekommen, dass ein ND Filter auch hier durchaus Sinn macht, weniger für die Fotografie, als für die Videos. Denn auch bei Blende 11 kann ein Video in solchen Höhen ohne jeglichen Schatten schnell stark überbelichtet sein. Zudem hat man die Möglichkeit, die Belichtungszeit optimal einzustellen, damit das Video nicht ruckelt. Diese soll ja nach der 180° Regeln 1/(2*FPS) betragen, d.h. z.B. 1/60 bei 30 fps. Durch die recht lange Belichtung kann so das Video zu hell werden und selbst bei Blende 11 stark überbelichtet sein! Man sollte auch nicht unbedingt die maximale Schließung der Blende von F11 ausreizen. Meist ist die Abbildungsqualität eines Objektiv im offenen Bereich, hier zwischen F2.8 bis maximal F 5.6 doch am besten. Dennoch: Die variable Blende hat den Vorteil, auf sich ändernden Lichteinfall beim Flug reagieren zu können, da der ND Filter ja nicht gewechselt werden kann. Also ein ganz klares JA für die Anschaffung eines ND Filters.Da DJI seine Filter aktuell nicht liefern kann, entschied ich mich für die Filter von Freewell, bei denen 3 ND Filter (ND4/8/16) enthalten sind, sowie ein Polfilter.

Die ND Filter von Freewell wurden bei dem Vorgängermodell und auch der Mavic Air sehr gut getestet und kosten auch etwas weniger. Den ND 4 Filter kann man in den Abend- und Morgenstunden gut verwenden, den ND 8 Filter bei leicht bewölktem Himmelt tagsüber und ND 16 Filter bei wolkenlosem Himmel. Ein ND 32 Filter ist m.E. nicht zwingend erforderlich. Der Polfilter eignet sich gut, wenn das Sonnenlicht von der Seite einfällt, um Reflexionen zu vermeiden.  

Die Filter werden in einer stabilen Kunststoffbox geliefert, die innen aus festem Schaumstoff besteht, wo die Filter staubdicht aufbewahrt werden können.

Die Verarbeitungsqualität der Freewell Filter ist sehr gut. Sie bestehen aus Aluminium und die Gläser sind einwandfrei verklebt. Durch das Aluminium sind sie minimal schwerer als die originale Abdeckung. Die Kombination ist aus meiner Sicht damit gelungen für die Mavic 2 Pro.

Die Montage ist einfach: 

Man legt die Mavic 2 Pro auf den Kopf. Dann fasst man den Gimbal vorsichtig mit 2 Fingern einer Hand an und hält ihn so fest. Dann drückt man mit der anderen Hand die vorhandene Abdeckung leicht an und dreht sie gegen den Uhrzeigersinn weg.Im Anschluss kann man die Abdeckung abnehmen. Man sieht 4 Führungen, eine davon mit einer etwas größeren Nut.
Auf dem Filter befinden sich 4 Nippel, einer davon ist ebenfalls etwas länger. So setzt man den Freewell Filter mit der Aufschrift „Freewell“ nach unten ein, und drückt und dreht gleichzeitig im Uhrzeigersinn. Das kann etwas schwierig erscheinen. Auf dem Rahmen der Kamera befinden sich 2 kleine Kügelchen mit vermutlich einer Feder dahinter. Diese werden so quasi nach innen gedrückt. Das ist notwendig, damit der Filter nach dem eindrehen fest sitzt und nicht herausfallen kann. Jetzt kommt der spannenden Moment. Filter anderer Hersteller, sofern sie überhaupt lieferbar sind, lassen sich teilweise nur im eingeschalteten Zustand montieren. Ich hatte zuvor beim Freewell Support angefragt und mir wurde versprochen, dass die Initialisierung der Kamera davon nicht beeinflusst wird. Und wie man hier sieht, stimmt das auch:

Die Kamera initialisiert sich korrekt und richtet sich danach korrekt aus. Prima!Nächster Punkt ist die Montage des Gimbalschutzes. Auch hier kann es Probleme geben, wenn Filter zu dick sind und man muss Gewalt anwenden. Freewell versprach auch hier, dass es damit keine Probleme gibt und tatsächlich lässt sich der Gimbalschutz ohne Kraftaufwand montieren. In Kürze werde ich dann etwas dazu schreiben, wie sich die Filter bei der Videoaufnahme verhalten.

Transport auf Reisen – Oder wir bringe ich Kamera und meine Mavic auf engsten Raum?

Da ich ja beabsichtige, in Kürze nach Malta zu fliegen, stellte ich mir die Frage, ob ich nicht eine bessere Transportmöglichkeit finde, als verschiedene Taschen für die Mavic 2 Pro, meine Bridgekamera und mein Notebook. In die kleine Tasche der Mavic 2 Pro passen nicht alle Zubehörteile hinein, daher eignet sich diese eher für kurze Tagesausflüge zu Hause. Ich wollte auch vermeiden, an den Sicherheitskontrollen alle meine Taschen auszupacken und die empfindliche Elektronik aufs Band zu legen. SO läuft es aber meistens. 

Die Lösung:Bei Amazon Basics, die Eigenmarke von Amazon, findet sich ein Kamerarucksack mit abteilbaren Fächern, speziell für den Transport von Kameras ausgelegt. Dazu enthält sie ein großes Laptopfach für Geräte bis 17″ und noch ein kleines, flaches Fach, für Speicherkarten, Dokumente etc. Auch an den Seiten sind Fächer vorhanden. So sollte es möglich sein, die Mavic 2 Pro samt allem Zubehör, wie Ladegerät, Landepad zu transportieren, als auch meine Panasonic FZ1000 und natürlich meinem Lenovo Helix. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man hat alles in einem Rucksack griffbereit, ohne sich bis an den Boden durchwühlen zu müssen und an den Sicherheitskontrollen sollte es ausreichen, einfach den Rucksack aufs Band zu legen und aufzuklappen. Perfekt in meinen Augen. Also bestellte ich den Rucksack für gerade einmal 40 EUR. Ähnliche Rucksacke von Markenherstellern schlagen mit mehr als dem Doppelten zu Buche.

Der Rucksack ist steif und im leeren Zustand damit genauso groß wie nach dein Beladen. Er entspricht den Handgepäckmaßen aller mir bekannten Fluggesellschaften.

Die Verarbeitung hat mich sehr überrascht. Der Rucksack ist stabil und sehr gut gepolstert für angenehmen Tragekomfort. Vor allem der Bauch- und Brustgurt sorgen für sehr guten Sitz.

Das Hauptfach ist sehr stabil und steif und besitzt zahlreiche, mit Klettverschluss verstellbare Abteiler und 2 Haltegummis, die ebenfalls flexibel in der Anbringung sind. Hier passt tatsächlich alles hinein. Die beiden Haltegummis sind perfekt zum fixieren der Mavic 2 Pro geeignet. Das Laptopfach ist riesig, wie man sieht, denn mein Helix wirkt darin regelrecht verloren.Das vordere Fach ist perfekt für Dokumente, Speicherkarten, Kabel, ein Landepad und sonstigem Kleinkram geeignet und besitzt auch zahlreiche Fächer, um alles ordentlich so organisieren. Man muss nie lange suchen. Die seitlichen Fächer habe ich bis jetzt nicht mal gebraucht. Da trotz voller Beladung noch einiges an Platz übrig ist, sollte auch noch etwas Verpflegung hineinpassen. Ich bin absolut zufrieden und kann diesen Rucksack bisher vorbehaltlos weiter empfehlen. Nach meinem Urlaub gibt es ein Update zur Haltbarkeit in täglichen Einsatz, woran ich keinen Zweifel habe.

LiPo Bags – Keine Panik in der Sicherheitskontrolle

Hierzu eines vorweg: Die Anleitung schreibt vor, dass Akkus bei Flugreisen auf unter 30% entladen sein müssen. Die Fluggesellschaften haben nicht so ganz klare Anforderungen. Eines ist aber allen gemeinsam: Akkus gehören ins Handgepäck, im Koffer sind sie nicht erlaubt. Die Kontakte sollten abgeklebt sein, besser noch, finde ich, ist eine feuerfeste Tasche geeignet. Speziell für den Mavic 2 Pro, sind solche Taschen noch selten und wenn man eine bekommt, dauert der Versand aus China mehrere Wochen. Ich brauchte etwas für sofort. Und so stieß ich auf diese Tasche, welche eigentlich für den Mavic 1 Pro gedacht ist. Aber sie passt perfekt und der Akku sitzt sicher und fest darin, so dass ich davon ausgehe, bei den Sicherheitskontrollen keine Probleme zu bekommen.Außerdem handelt es sich hier um eine Tasche für einen einzelnen Akku. Viele dieser Taschen sind so konstruiert, dass man 2 Akkus darin verstauen kann, getrennt durch eine sehr dünne Trennwand. Das gefällt mir weniger und kommt mir auch nicht wirklich sicher vor. Diese Taschen hier wirkt sehr fest und stabil und ich hoffe, dass sie einem platzenden Akku wirklich standhält. Testen möchte ich das nicht, ich denke aber, eine bessere und preiswerter Tasche bzw. LiPo-Bag, wird man nicht ohne Weiteres finden. Ich hatte schon ziemlich lange damit zugebracht, dieses Modell bei Amazon ausfindig zu machen.

Handstart – So bekommt man die Hand frei dafür – Der perfekte Lanyard für die Mavic 2 Pro

Bisher habe ich noch keinen Handstart ausprobiert, denke aber, gerade in den Alpen, wird man nicht um einen Handstart herum kommen. Gerade auf felsigem Gelände, wo für die Mavic 2 Pro kein planer Untergrund vorhanden ist, macht sich das bezahlt. Hierzu braucht man in erster Linie auch freie Hände. Bei meinen großen Fernsteuerungen sind Haltekordeln Standard. So suchte ich auch hier ziemlich lange, bis ich einen Händler auf Amazon fand, der die Lanyard (Englische Bezeichnung für Haltekordel) für den Mavic 2 Pro im Sofortversand aus Deutschland anbietet. 

Geliefert wird die Halterung in einem Minikarton. Sie besteht aus dem Halter, der unten an die Fernsteuerung geklemmt wird

und einer Schnur, die an die Halterung geklipst wird. Alles wirkt stabil und ich habe keine Sorge, ihr die hochwertige Fernsteuerung anzuvertrauen.

Das Halsband ist in der Länge verstellbarund alles ist sehr passgenau, so kann man den großen USB-Anschluss natürlich weiter verwenden. Das Einklipsen des Halters ist eine Sache von Sekunden. Dem Handstart steht nun nichts mehr im Wege.

Fürs erste Mal, habe ich mir noch Schnittschutzhandschuhe besorgt. Später werde ich berichten, wie es geklappt hat.

Tipps & Tricks

Signalverlust

Beim 2. Flug hatte ich bereits nach ca. 600 m einen totalen Signalverlust. Ich hatte vergessen, die Antennen auszuklappen UND stand hinter einer Mauer und ein hohes Gebäude war zwischen mir und der Mavic 2 Pro. Ausklappen half also nicht mehr. Meine Güte, was hatte ich gezittert, aber sie bekam Kontakt und anstatt selber zurück zu fliegen, wählte ich den Notlauf, der auch tadellos funktionierte. Lediglich die Landung führte ich dann selber durch. Man sollte also immer darauf achten, dass die Antennen ausgeklappt sind und sich KEINE Hindernisse im Weg befinden. Im Vergleich war auf freier Strecke deutlich mehr Abstand möglich, soweit es im Rahmen des Erlaubten ist, denn 5 km weit entfernt, ist sie nicht mehr zu erkennen, was in Deutschland verboten ist.

Hitzeprobleme und Vorbeugung

Die Mavic 2 Pro hat aus meiner Sicht Hitzeprobleme. Sobald es etwas warm Draußen ist, läuft der Lüfter permanent und die Unterseite wird fast glühend heiß. Bei 10 Grad Außentemperatur gab es diese Probleme nicht. Nach einem Flug bei 30 Grad, lief dann auch nach der Landung der Lüfter unentwegt. Ich ließ sie noch eine Weile laufen, klappte dann nach dem Ausschalten die Propeller noch nicht ein, da dadurch die Lüftungsschlitze verdeckt werden. Erst einige Zeit später kam sie dann in die Tasche für den Rücktransport. Ähnlich wie sich bei einem Beamer die Lampe erhitzen kann durch zu frühes Ausschalten der Belüftung, kann sich das auch hier aus meiner Sicht negativ auswirken, daher meine Empfehlung, nicht gleich das heiße Gerät einzupacken.

360° Gimbelperspektive über die App

Tippt man länger auf das Display, erscheint ein blauer Kreis. Das hatte ich mehr durch Zufall entdeckt. Nachdem ich dann diesen blauen Kreis mit dem Finger verschoben hatte, drehte sich auch der Gimbel mit, und zwar um nahezu 360° ! Allerdings muss man die Kamera auch manuell wieder in die Ausgangsposition bewegen. Nur durch Ausschalten der Mavic 2 und anschließendes Einschalten, wird die Kamera wieder neu zentriert. Man könnte sicher auch eine entsprechende Funktion auf einer der Funktionstasten legen.

Mit der Mavic 2 Pro auf Reisen – Malta

Für meine Reise nach Malta, musste ich mich erst informieren, was erlaubt ist. Malta besteht als einziges Land der Welt vollständig aus einer Kontrollzone, d.h. man darf nirgends immens hoch fliegen und es gibt auch in der App 2 große Flugverbotszonen im Süden und auch auf Gozo. Für den Rest gilt der gesunde Menschenverstand, d.h. man darf nicht über Menschenengen fliegen, sollte die Unesco Standorte meiden, sich einfach rücksichtsvoll benehmen. Eigentlich braucht man auch eine Einzelgenehmigung für JEDEN Aufstieg mit der Drohne, die man Wochen vorher schon mit umfangreichen Unterlagen per Mail anfordern soll. D.h. wann und wo ich fliegen möchte mit GPS Koordinaten usw. Um mich darüber besser zu informieren, hab ich mich in einer Drohnengruppe in Facebook umgesehen, die speziell aus Maltesern besteht, die diesem Hobby frönen. Dort bekam ich dann mehr oder wenige konkrete Hinweise, wie ich mich bezüglich der Genehmigungen verhalten sollte. Eines ist jedoch klar, wird man in einer Flugverbotszone erwischt, wird das Modell konfisziert und Anklage erhoben. Das ist wohl überall so und damit eine der wichtigsten NoGos.

Fazit

Bisher bin ich nur preiswerte Drohnen geflogen. Die Mavic 2 ist da ein richtiger Quantensprung, besonders im Hinblick auf die Kamera. Anfangs wollte ich ja die Mavic Air kaufen und bin froh, mich dagegen entschieden zu haben. Die Mavic 2 stellt momentan das Nonplusultra im Bereich der Kompaktdrohnen dar und kommt in der Pro Variante kameratechnisch auch an die großen Modelle wie die Phantom 4 Advanced heran.

Die Mavic 2 Pro ist für mich definitiv auch ihr Geld wert, denn allein schon die Hasselblad-Kamera rechtfertigt den hohen Preis. Die hochwertige und stabile Verarbeitung, die einfache Bedienung und die vielen Features und Einstellmöglichkeiten runden das Angebot ab.

Im Vergleich zur Mavic 2 Zoom ziehe ich die Pro ebenfalls vor, da sie mit dem 1“ Sensor und 20 MP Sensorgröße die bessere Kamera besitzt, entwickelt zusammen mit dem schwedischen Premium Hersteller Hasselblad. Dazu kommt ein mit 10-Bit D-Log M dynamischeres Farbprofil und die verstellbare Blende.

Fotos bestechen auch im Lowlight Bereich durch wenig Rauschen und viele Details. Videos sind butterweich und farblich grandios anzuschauen. Wer Zeit hat, sollte aber unbedingt auch die Videos bearbeiten, denn damit holt man eine Menge mehr heraus.

In Summe kann ich sowohl dem Anfänger, als auch fortgeschrittenen Piloten bis hin zu Profis die Mavic 2 Pro absolut empfehlen.